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Keine Tore in der Landesliga gegen Lengerich

Nullnummer für den Werner SC im Abstiegskampf

Werne Der Werner SC hat bei Preußen Lengerich zwei wichtige Punkte im Abstiegskampf liegen gelassen. In einem an Torchancen armen Spiel trennten sich die Teams 0:0. Es war die einzige Nullnummer am 23. Spieltag der Fußball-Landesliga 4. Die Werner Konkurrenz traf.

Nullnummer für den Werner SC im Abstiegskampf

Huckepack: Wernes Dennis Klossek wird hier klar von einem Lengericher gefoult. Foto: Dominik Gumprich

Pr. Lengerich – Werner SC 0:0

Voll des Lobes waren die Werner Anhänger, die sich mit dem Fan-Bus auf den Weg nach Lengerich gemacht hatten, für den gepflegten Rasenplatz der Hausherren. Nach dem Spiel änderten sie ihre Meinung. Und wurden durch die Trainer bestätigt: „Der Platz war holprig, dementsprechend wenig Torchancen haben wir uns erspielt“, sagte WSC-Trainer Lars Müller. Sein Gegenüber Sebastian Ullrich monierte ebenfalls das Geläuf. Nur „kleine“ Chancen habe er von seiner Mannschaft gesehen.

Und da lag das Manko der Partie: in den Sechzehnern war zu wenig los. Außer bei Ecken und den doch zahlreichen Freistößen aus dem Halbfeld, die speziell der Gastgeber bekam. Hier konnte Lengerich den klaren Größenvorteil seiner Spieler nicht ausschöpfen. Ziemlich sicher wäre die Partie anders verlaufen, wenn die Preußen in der ersten Spielminute nicht den Pfosten, sondern das Tor getroffen hätten. Aus dem Gewühl kullerte der Ball ans Aluminium, der zuletzt angeschlagene WSC-Keeper Sebastian Treppe, dessen Einsatz erst nach den Aufwärmübungen feststand, konnte den Ball erst im zweiten Nachfassen kontrollieren.

Durchatmen war angesagt bei der Truppe aus Werne, die sich durch Dennis Klosseks Schuss aus 18 Metern in der 15. Minute die erste Chance erspielte. Der Ball verfehlte das Tor um gute zwei Meter – zur Ehrenrettung aller Akteure sei aber auch diese Chance erwähnt. Den Ball aufs Tor brachte beim WSC in der 39. Minute Mondrian Runde. Die Flanke kam von Yannik Prinz, Runde stieg zum Kopfball hoch, konnte dem Ball aber nicht die nötige Geschwindigkeit verpassen und so lenkte Preußens Schlussmann Philipp Parlow den Ball über die Latte.

Nullnummer für den Werner SC im Abstiegskampf

Wernes Yannik Prinz geht zum Kopfball hoch, trifft den Ball aber nicht, sodass Lengerichs Keeper diesen noch vor seinem Abwehrspieler wegfausten kann. Foto: Dominik Gumprich

Die größte und wirklich einzige nennenswerte Chance für den WSC nach dem Seitenwechsel hatte Jussef Saado. Nach einer feinen Einzelaktion links am gegnerischen Strafraum legte Prinz ihm den Ball auf, doch Saado traf das Spielgerät nicht richtig und der Ball touchierte die Latte (67.).

Die Minuten verstrichen, die Aktionen wurden hektischer. Los ging‘s mit Gelb-Rot für Preußens Dennis Greiff. Dann bekam Wernes Yannick Lachowicz einen Schlag im Gesicht ab, blutet und musste vom Feld. Für ihn kam Lukas Manka in der 72. Minute. Der Schiedsrichter wertete die Aktion als unbeabsichtigt. In Unterzahl war Preußen dann deutlich aktiver, der WSC konnte die Überzahl nicht nutzen.

Eine der letzten erwähnenswerten Szenen in einer eher schwachen Landesliga-Partie war die Hinausstellung von Preußens Coach Sebastian Ullrich wegen Meckerns in der 88. Minute.

Am Ende wusste keiner so genau, was er mit dem Ergebnis anfangen sollte. „Ich hatte das Gefühl, wir hätten mehr holen können. Das 0:0 geht aber in Ordnung“, sagte WSC-Trainer Lars Müller. Und Ullrich meinte, dass man ein 0:0 zu Hause „ohne Torchancen“ mitnehmen müsse. Leicht gesagt, sein Team steht als Tabellenneunter und 31 Punkten relativ gesichert dar. Der WSC hat einen Rang verloren, steht nun auf Platz 13 mit 25 Zählern. Konkurrent Heiden zog vorbei – mit einem 4:1 beim SC Münster 08.

Teams und Tore
Preußen:
Parlow - Härle, Jaeschke (76. Fleige), Schürbrock (54. Moß), Worch, Höwing, Zimmermann (68. Dohe), Veronelli, Sackarndt, Greiff, Wiethölter
Werner SC: Treppe - Seifert, Simon, Harder, Stöver - Lachowicz (73. Manka), Klossek, Prinz, Runde - Saado (81. Osterkemper), Durkalic
Tore: Fehlanzeige
Gelb-Rot: Greiff (68., Lengerich) wegen wiederholtem Foulspiel

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