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Hilfe für Obdachlose in Werne

Ordnungsamt und Polizei sind die richtigen Ansprechpartner

Werne Schon die Tage sind derzeit klirrend kalt – nachts ist es noch extremer. Für Menschen ohne Wohnung wird die Situation schnell lebensgefährlich. Wir sagen, wie man in Werne Obdachlosen helfen kann.

Ordnungsamt und Polizei sind die richtigen Ansprechpartner

Auch bei Minusgraden übernachten manche Obdachlose lieber im Freien als in einem Heim. Foto: dpa

In Parks, auf Bänken – das Bild von Menschen, die sich in Decken oder Schlafsäcken eingerollt im öffentlichen Raum schlafen legen, ist auch in Werne zu sehen. Doch wer in diesen Tagen – oder Nächten – solche Menschen erspäht, der sollte handeln. Denn bei bis zu zweistelligen Minustemperaturen nutzt auch ein dicker Schlafsack nicht mehr.

„Wer Hilfe braucht, bekommt sie auch“

Erster Ansprechpartner ist das Ordnungsamt der Stadt Werne. „Ein klassisches Obdachlosenheim wie zum Beispiel in Lünen haben wir zwar nicht“, sagt Werner Kneip. „Aber wenn jemand zu uns kommt und sagt, dass er erfriert, dann werden wir ihm natürlich helfen.“

Kneips Kollegin Kordula Mertens ergänzt: „Wir haben ein städtisches Obdach, wo wir Menschen vorübergehend unterbringen können. Das ist allerdings wirklich nur vorübergehend.“ Doch auch sie betont, dass in Werne niemand erfrieren muss: „Wer Hilfe braucht, bekommt sie auch.“

Niemand kann gezwungen werden

Trifft man in Werne abends einen Obdachlosen in der Kälte, hat das Ordnungsamt bereits geschlossen. In diesem Fall hilft die Polizei unter 110 weiter: „Wir kriegen das Ordnungsamt auch zu späterer Stunde noch ans Telefon“, versichert Pressesprecher Thomas Röwekamp.

Allerdings hätte die Erfahrung gezeigt, dass viele Obdachlose gar nicht in eine Unterkunft wollen: „Viele beklagen die aggressive Atmosphäre dort und haben Angst, beklaut zu werden.“ Wer auch bei zweistelligen Minusgraden partout nicht in Obdachlosenheim will, den könne man auch nicht zwingen. „Wenn man allerdings merkt, dass die Person schon Erfrierungen hat, sollte man natürlich unter 112 den Rettungswagen rufen.“

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