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Fußball: Kreisliga A

Pleiten für Vinnum und Bork / Bruderduell geht an Herbern

BORK/VINNUM Ohne Punkte ist Westfalia Vinnum aus seinem letzten Heimspiel der Saison gegangen. Obwohl die Gastgeber am Ende 1:3 (0:1) unterlagen, gingen sie erhobenen Hauptes vom Feld. Der PSV Bork hat indes den Sprung auf Platz zwölf der Tabelle verpasst. Herberns Keeper Finn Brinkmann hat das Gemeinde-Derby gegen seinen Bruder Tom-Louis aufseiten der Davaren für sein Team entschieden.

Pleiten für Vinnum und Bork / Bruderduell geht an Herbern

Lukas Schemann (r.) hat in dieser Szene zwar das Nachsehen gegen Alsteddes Can Cicek. In der Schlussphase machte der Vinnumer aber noch das 1:3 und hatte weitere Einschussmöglichkeiten.

Kreisliga A

BW Ottmarsbocholt - PSV Bork 2:3 (1:3)

Zwischen der 23. und 37. Minute erwischte der PSV eine unglückliche Phase. In dieser Zeit kassierte er drei Gegentreffer. "Wir haben das Spiel gemacht und sind ausgekontert worden", erklärte Borks Coach Ingo Grodowski. Frederik Vollbracht (23.), ein Eigentor Lukas Nölles (32.) und Daniel Beutel sorgten für das 3:0 Ottmarsbocholts. Noch vor der Pause kam Bork aber durch einen 16-Meter-Volleyschuss Jannik Audehms auf 1:3 heran.

Im zweiten Abschnitt machte der PSV richtig Druck. Selbst als Keeper Jens Haarseim in der 72. Minute nach einer Roten Karte vom Platz flog. "Jens hat den Ball ins Gesicht bekommen. Der Schiri hat aber ein Handspiel gesehen", klagte Grodowski. Seine Mannschaft kam trotzdem noch zum 2:3 durch Jonas Lammers (80.), der nach einem Alleingang in die Mitte zog und traf. "Für die zweite Hälfte in Unterzahl muss ich meiner Mannschaft ein riesiges Kompliment machen", lobte Grodowski.

TEAM UND TORE PSV: J. Haarseim - Brüggemann, Grodowski, Lammers, Nölle (46. Wüllhorst) - Radtke, Westrup (61. Reith) - Böcker (72. Pirih) , Audehm - Berger, N. HaarseimTore: 1.0 Vollbracht (23.), 2:0 Nölle (32./ET), 3:0 Beutel (37.), 3:1 Audehm (39.), 3:2 Lammers (80.)Bes. Vork.: J. Haarseim sieht Rot wegen absichtlichen Handspiels (72.)

Kreisliga-Nachzügler

Bittere Heimpleite für PSV Bork

BORK Fußball-A-Ligist PSV Bork hat gegen den SC Capelle am Monagabend eine bittere 1:3 (1:2)-Heimpleite hinnehmen müssen. Vor allem in der ersten Halbzeit offenbarten die Borker sowohl im Defensiv- als auch im Offensivbereich gravierende Mängel.mehr...

Westfalia Vinnum - BW Alstedde 1:3 (0:1)

In der Schlussphase zeigte die Westfalia richtig ordentlichen Fußball , auch wenn die nötigen Torerfolge ausblieben. Die erste Chance der Partie hatte auch schon ein Vinnumer. Arnd Forsmann setzte einen Lupfer aber knapp neben das Alstedder Tor (2.). Im Anschluss durften sich die Vinnumer einige Male bei ihrem Schlussmann Tobias Beckbauer bedanken. Alstedde hatte Chancen am Fließband. Murat Büyükdere zweimal und Can Cicek hatten beste Möglichkeiten, die Beckbauer stark parierte.

In der 33. Minute half dann das Torgestänge. Matthias Lohietz zog aus 20 Metern ab. Vom linken Innenpfosten sprang sein Ball an den rechten Innenpfosten und von da in Beckbauers Arme. Nachdem Arnd Forsmann auf der anderen Seite nach einem Steilpass mal abzog und am Keeper scheiterte, hatte Vinnum Pech. Murat Büyüdere stand nach einem Pass Marwin Turans nämlich im Abseits. Der Schiedsrichter sah das anders. Büyükdere traf zum 1:0 aus spitzem Winkel (38.).

Doppelschlag Alsteddes

In der zweiten Hälfte wollte Alstedde früh die Entscheidung herbeiführen. Mit dem 2:0 (52.) durch Zoran Mayanovic, der zu leicht durch den Vinnumer Strafraum lief und dem 3:0 durch Murat Büyükdere (59.) gelang das auch. Danach erfuhr das Spiel aber eine Wende. "Plötzlich haben wir richtig Gas gegeben. Da haben wir gespielt, wie ich es mir vorstelle", meinte Vinnums Coach Engelbert Asemann.

"Die Schlussphase hat richtig Spaß gemacht." Und der Trainer durfte auch noch über ein Tor seiner Mannschaft jubeln. Lukas Schemann, gegen Ende des Spiels mehrfach in guter Schussposition, traf in der 80. Minute zum 1:3. Helmut Stolzenhoff hatte für ihn aufgelegt.

TEAM UND TORE Vinnum: Beckbauer - Prasse - Rosowski, M. Asemann - Diekmann (48. Olfens), Westrup (70. Eilers), Quante, Schemann, Lerche - Forsmann (55. Stolzenhoff), MenkerTore: 0:1 Büyükdere (38.), 0:2 Mayanovic (52.), 0:3 Büyükdere (59.), 1:3 Schemann (80.)

Davaria Davensberg - SV Herbern II 1:2 (1:0)

Das Spiel begann mit einem Schock-Moment: Nach einem Befreiungsschlag von Davaren-Torwächter Lars Bäumker prallten Tom-Louis Brinkmann und Herberns Fabian Nathaus mit den Köpfen zusammen. Nathaus musste benommen vom Platz, Brinkmann spielte mit Platzwunde und Turban weiter (2.).

Die Blau-Gelben erspielten sich danach eine Serie von Chancen. Steffen Klüsener prüfte Bäumker (4.), Michael Aschoff köpfte knapp daneben. Ein Schuss von Benedikt Ophaus wurde von Timo Jansen noch geblockt (20.), Stephan Aschoff (21.) und Lukas Mangels (23.) verzogen knapp. Auf der Gegenseite war Brinkmann, der im Winter von Herbern nach Davensberg wechselte, der gefährlichste Mann, zwang seinen Bruder zu einer Glanzparade (27.). Nach Kopfballverlängerung Stephan Aschoffs traf Ophaus nur den Pfosten (29.).

Herbern schien sein Pulver für Halbzeit eins verschossen zu haben, denn jetzt hatte Davensberg durch Eickholt (37.) und wieder Brinkmann (41.) beste Gelegenheiten. Fast mit dem Halbzeitpfiff setzte sich Brinkmann gegen Innenverteidiger Niklas Lohmann durch und verlud seinen Bruder zum 1:0 Davarias (44.).

Ophaus entscheidet das Spiel

Nach dem Wechsel nutzte Herbern seine Chancen besser. Den ersten Flankenlauf von Mirco Kortendick köpfte Lukas Mangels zum 1:1 (48.) in die Maschen. Abräumer Ophaus stand kurz danach richtig, staubte nach einem Lattenschuss von Michael Aschoff zum 2:1 ab (55.). Alexander Jücker (62.) und Stephan Aschoff (78.) verpassten die Entscheidung. Die Davaren gaben sich noch nicht geschlagen und starteten die Schluss-Offensive, doch Rojhat Atalan (87.) und Florian Farwick (89.) scheiterten.

In der Nachspielzeit köpfte Christopher Roberg zwar den Ausgleich, stützte sich aber bei Lohmann auf. "Nach ausgeglichener erster Halbzeit haben wir nach dem Wechsel erst spät angefangen wieder mitzuspielen. Der Ausgleich wäre aufgrund der Chancen noch verdient gewesen", so Davaria-Coach Tino Grote. Herberns Timmy Schütte sah dagegen einen verdienten Sieg seines Teams. "Nach zahlreichen Chancen haben wir uns zunächst nicht belohnt. Für die insgesamt gute Leistung haben wir uns erst später beschenkt."

TEAMS UND TORE Davaria: Bäumker - Bolle, Atalan, Jansen (65. König), Eickholt (46. Abuhanani), Roberg, Kaiser, Schäckermann, Brinkmann, Farwick, Grube(88. Bouma)SVH: Brinkmann - Lübke, Nathaus (2. Kortendick), Lohmann, Klüsener, Mangels, M. Aschoff (Adamek), Ophaus, Jücker, Roters, St. AschoffTore: 1:0 Brinkmann (44.), 1:1 Mangels (48.), 1:2 Ophaus (55.)

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