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Fußball: Landesliga

Punktgewinn für den WSC - Die Ergebnisse

Werne/Herbern In der 82. Minute hätten die Gäste die Partie beinahe gedreht. Der schnellen Reaktion von Keeper Sebastian Treppe nach Abschluss von Michael Elsing aus spitzem Winkel hatten es die Werner zu verdanken, dass Heiden nicht 3:2 in Führung ging. Landesligist SV Herbern tut sich auf fremden Plätzen weiter schwer. Am Sonntag verlor der SVH beim Vorletzten SV Burgsteinfurt mit 1:2 (0:2).

Punktgewinn für den WSC - Die Ergebnisse

Nach Punkten waren Heidens Fabian Baumeister (l.) und Wernes Daniel Durkalic auf einer Höhe. Während des Spiels waren die Meinungen über diverse Spielsitautionen hingegen durchaus unterschiedlich. Vor allem Baumeister teilte nach Zweikämpfen seine speziellen Sichtweisen gut hörbar mit den Zuschauer am Spielfeldrand. Foto: Foto: Helga Felgenträger

Fußball, Landesliga
Werner SC - Viktoria Heiden 2:2 (2:1)

Los ging es für das Team von Trainer Lars Müller optimal: Die erste Chance nach einem Einwurf von Dennis Seifert nutzte Dennis Klossek nach drei Minuten aus kurzer Distanz zum 1:0. In der Folge blieb Werne spielbstimmend, die Viktoria fand in den ersten 20 Minuten nicht ins Spiel und kassierte das 2:0 (20.), das nicht hätte zählen dürfen: Chris Thannheiser stand bei seinem Einwurf nahe der Grundlinie einen halben Meter im Feld.

Die Pfeife von Schiedsrichter Maximilian Dolch blieb stumm, Daniel Durkalic verlängerte und Lukas Manka drückte den Ball zu seinem ersten Ligator über die Linie. „Kein Vorwurf an den Schiedsrichter. Völlig egal, wo der beim Einwurf steht – der Ball darf da nicht durchkommen“, sagte Heidens Trainer Thomas Benning.


Nach dem zweiten Werner Tor wachte seine Elf auf, spielte mit und kam glücklich zum 1:2: Bernd Oennings Schuss aus knapp 25 Metern fälschte Joel Simon unhaltbar für Treppe ab. Der konnte sich zuvor in der 16. Minute mit einer starken Parade nach einem Schuss gegen die Laufrichtung von Ferdinand Möllmann erstmals auszeichnen. Direkt nach der Pause hätte der WSC auf 3:1 erhöhen können, aber ein Heidener Abwehrbein klärte vor dem einköpfbereiten Mondrian Runde nach Manka-Lupfer.

In der Folge übernahmen die Gäste das Kommando, versuchten es immer wieder aus der Distanz. Den gefährlichsten Versuch von Elsing per Direktabnahme kratzte Yannick Lachowicz von der Linie (55.). Auf der Gegenseite fehlte Runde nach Manka-Hereingabe eine Schuhgröße, um den Ball ins statt neben das Tor zu setzen (72.). In der 77. Minute ließ Schiedsrichter Dolch einen Vorteil für Heiden laufen, die durch Benedikt Hussmann flanken konnten. Oenning war zur Stelle – 2:2.

Das Spiel auf dem seifigen Kunstrasenbelag war geprägt von Annahmfehlern und unsauberen Pässen. Der WSC machte sich mit komplizierten Aktionen das Leben schwer. „Wir haben auf Teufel komm raus versucht, hinten rauszuspielen. Wenn du 2:0, 2:1 führst, musst du das auch mal über die Bühne bringen“, sagte Lars Müller.

Am Ende steht für seine Mannschaft dennoch ein gewonnener Punkt: Trotz 3:1-Führung hat Gemen 3:4 bei Preußen Lengerich verloren. Damit bleibt der WSC auf Platz zwölf mit 16 Punten und vergrößert den Abstand auf Gemen und den ersten Abstiegsplatz zumindest um einen Zähler auf vier. Auf Rang 13 steht Heiden mit 13 Punkten.

Teams und Tore

WSC: Treppe – Stöver, Simon, Link, Seifert, Klossek, Lachowicz (68. Saado), Runde, Manka (58. Prinz), Durkalic, Thannheiser
Viktoria: Burkhardt – Harke (29. M. Gremme), Baumeister, D. Seyer, Hussmann, Elsing, Möllmann (61. Robers), Brun (73. Baumeister), T. Gremme, Oenning, Drolshagen
Tore: 1:0 Klossek (3.), 2:0 Manka (20.), 2:1 Oenning (26.), 2:2 Oenning (77.)

SV Burgsteinfurt - SV Herbern 2:1 (2:0)

Der SV Herbern kann nicht auswärts. Am Sonntag wachten die Landesliga-Fußballer beim Tabellenvorletzten SV Burgsteinfurt zu spät auf und verloren nach einer ganz schwachen ersten Hälfte mit 1:2 (0:2).

„Das Spiel haben wir in der ersten Hälfte verdaddelt – und in der zweiten unsere Chancen nicht genutzt“, ärgerte sich Herberns Trainer Holger Möllers nach dem Abpfiff. Keinen einzigen Torschuss hatten die Gäste in den ersten 45 Minuten zustande gebracht, das war in der Endabrechnung zu wenig gegen einen Abstiegskandidaten, bei dem an diesem Tag die Einstellung stimmte.


„Das war an wichtiger Sieg für uns. Aber was mich noch mehr freut: Die Mannschaft hat endlich ein Gesicht gezeigt“, lautete das zufriedene Fazit von Burgsteinfurts Trainer Christoph Klein-Reesink. In der Tat: Aggressives Pressing, Leidenschaft, Laufbereitschaft und auch das ein oder andere Foul – die Burgsteinfurter zeigten alle Tugenden, die es im Kampf gegen den Abstieg benötigt.

Herbern hingegen wirkte gehemmt. Stockfehler und Ballverluste schlichen sich ein, zudem musste Oscar Cabrera nach einem Pferdekuss schon nach 20 Minuten den Platz verlassen – und mit der nötigen Portion Glück ging Burgsteinfurt in Führung. Bei einem Rückpass zu SVH-Keeper Sven Freitag verschätzte sich Abwehrspieler Johannes Richter. Burgsteinfurts Stürmer Lars Kormann schaltete schnell, und taucht alleine vor Freitag auf.

Beim Versuch, den Schlussmann zu umkurven tauchte Freitag ab und fischte dem Angreifer mit einer tollen Parade den Ball vom Fuß. Der Stürmer, nach der Aktion am Fuß getroffen, ging zu Boden – und der Schiedsrichter zeigte auf Geheiß seines Assistenten an der Linie auf den Punkt. Eine Fehlentscheidung. Sven Mersch verwandelte sicher (21.). „Deutlicher kann man den Ball nicht klären“, ärgerte sich Möllers. Und auch Klein-Reesink musste zugeben: „Da haben wir Glück gehabt.“

Mit der zweiten Torchance legten die Hausherren nach. Lucas Bahlmann verschaffte sich zentral vor dem Tor mit einer Körpertäuschung freie Schussbahn und netzte aus 20 metern unhaltbar ein. Nach der Pause wirkte Herbern endlich wachgerüttelt und erzielte den schnellen Anschlusstreffer. Thomas Eroglu fand in der Mitte den völlig freien Julian Trapp, der auf zum 2:1 verkürzte. Von Burgsteinfurt kam nun offensiv so gut wie nichts mehr.

Nur einen abgefälschten Freistoß musste SVH-Keeper Freitag gegen seine Laufrichtung mit einem starken Reflex klären (66.), ansonsten befand sich Herbern im Vorwärtsgang. Doch weder Kapitän Sebastian Schütte (59.), noch Whitson (78.) noch Simon Mors per Heber (87.) konnten den Ball im Tor unterbringen. Und so rannte der SV Herbern letztlich vergeblich dem Rückstand hinterher. Der SVH rutschte nach der Niederlage mit 23 Punkten auf Rang sechs ab. Burgsteinfurt (10 Punkte) hingegen hält den Anschluss an die Nichtabstiegsplätze.

Teams und Tore

SVB: Beermann - Hauptmeier, Heckmann (86. Bode), Kiwit, Radecke, Schmerling, Bügener, Faria da Silva, Mersch, Bahlmann (52. Hintelmann), Kormann (75. Meyer)
SVH: Freitag - Lünemann (73. Mors), Richter, Schulte, Redondo Conde, Trapp, Cabrera (24. Eroglu), Vogt, Scholtysik (64. Krüger), Schütte, Whitson
Tore: 1:0 Mersch (21., Strafstoß), 2:0 Bahlmann (42.), 2:1 Trapp (56.)

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