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Entscheidung gefallen

Rat Werne stimmt der Insolvenz des Solebads zu

WERNE Jetzt ist es amtlich: Für das Solebad Werne wird ein Insolvenzverfahren eröffnet. Die große Mehrheit des Stadtrates fasste am Mittwochabend den Beschluss, das defizitäre Bad abzuwickeln - zuvor hatte es Protest-Aktionen gegeben. Rund 60 Mitarbeiter sind von der Schließung betroffen. 2017 soll es aber unter ganz neuen Vorzeichen weitergehen.

Rat Werne stimmt der Insolvenz des Solebads zu

Die streikenden Bad-Mitarbeiter empfingen die Ratsvertreter mit Protest-Plakaten. Die Kommunalpolitiker mussten entscheiden, ob das Solebad in die Insolvenz geht.

Kurz nach diesem Beschluss verließen etwa zwei Dutzend der streikenden Bad-Mitarbeiter mit hängenden Köpfen und geschockt die Ratssitzung. Bis zuletzt hatten sie gehofft, dass die Volksvertreter die sogenannte Insolvenz in Eigenverwaltung noch ablehnen - hatten mit Plakaten letzte Forderungen formuliert.

Proteste bei Ratssitzung zur Insolvenz des Solebades

Die streikenden Bad-Mitarbeiter empfingen die Ratsvertreter mit Protest-Plakaten.
Die streikenden Bad-Mitarbeiter empfingen die Ratsvertreter mit Protest-Plakaten. Die Kommunalpolitiker mussten entscheiden, ob das Solebad in die Insolvenz geht.
Die streikenden Bad-Mitarbeiter empfingen die Ratsvertreter mit Protest-Plakaten.
Die streikenden Bad-Mitarbeiter empfingen die Ratsvertreter mit Protest-Plakaten.
Die streikenden Bad-Mitarbeiter empfingen die Ratsvertreter mit Protest-Plakaten.
Das Interesse an der Ratssitzung mit dem Thema Solebad lockte viele Zuhörer in den Bürgersaal.
Die Stadtspitze stellte in der Ratssitzung die Veränderungen des Bad-Konzepts vor.
Das Interesse an der Ratssitzung mit dem Thema Solebad lockte viele Zuhörer in den Bürgersaal.
Auch Christian Jürgens von verdi Bezirk Hamm/Unna nahm an der Sitzung zum Solebad teil.
Die streikenden Bad-Mitarbeiter empfingen die Ratsvertreter mit Protest-Plakaten.
Die streikenden Bad-Mitarbeiter empfingen die Ratsvertreter mit Protest-Plakaten.
Die streikenden Bad-Mitarbeiter empfingen die Ratsvertreter mit Protest-Plakaten.
Die streikenden Bad-Mitarbeiter empfingen die Ratsvertreter mit Protest-Plakaten.
Die streikenden Bad-Mitarbeiter empfingen die Ratsvertreter mit Protest-Plakaten.

Unbeeinflusst von der Insolvenz gehen die Planungen für einen kompletten Neubau der Anlage mit Kosten von knapp 15 Millionen Euro weiter, da die Gelder dafür aus anderen Töpfen stammen. Trotz des Insolvenz-Beschlusses bleibt das Solebad noch bis April 2015 geöffnet, allerdings weiterhin mit streikbedingten Einschränkungen.

Knapp eine Stunde debattierte der Rat über das Ende des Bades. Während CDU, SPD, FDP und UWW keine Alternative zu diesem bitteren Schritt sahen, stimmten die fünf Grünen sowie der Linke gehen den Insolvenzantrag.

WERNE Eigentlich war es eine Hiobsbotschaft: Das Sole-Außenbecken ist durch die Sole zerfressen und muss für 1,5 Millionen Euro saniert werden. Eigentlich. Doch Bürgermeister Lothar Christ bringt eine neue Variante ins Spiel, die die Stadt auf lange Sicht günstiger kommen soll: Den Neubau des Außenbeckens. Und noch mehr.mehr...

Auch wenn niemand offizielle Schuldzuweisungen in den Redebeiträgen vornahm  - immer  schwang das Thema Streik-Folgen mit. CDU-Fraktionschef Christian Schmid forderte sogar, dass bei den anstehenden Sozialplanverhandlungen Härtefallregelungen „vor allem denen zugutekommen müssen, die nicht gestreikt haben“.

Andere Redebeiträge, unter anderem vom Bürgermeister Lothar Christ, waren gespickt mit Angriffen auf die Gewerkschaft Verdi. In Richtung von Verdi-Streikleiter Christian Jürgens meinte er scharf: „Sie wollen nur von eigenen Fehler ablenken.“ Jürgens entgegnete später: „Diese Aussage ist eine Frechheit. Wir kämpfen weiter um die Rechte der Beschäftigten.“ Die Entwicklungen rund um den Streit im Solebad können Sie auf dieser Zeitleiste nachverfolgen:

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