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Thomas Großerichter

Rekordradler hielt beeindruckenden Vortrag

WERNE Die Geschichte von Thomas Großerichter, der in 105 Tagen, einer Stunde und 44 Minuten die Welt umradelte, ist kein phantasievoll ausstaffierter Roman à la Jules Verne, sondern ist eben ein echtes Abenteuer - erzählt aus erster Hand.

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Im diesem Zelt schlief Thomas Großerichter unter dem Sternenhimmel Australien.

Mit diesem Fahrrad hat Thomas Großerichter die Welt umradelt.

Thomas Großerichter fährt im Windschatten des Begleitfahrzeuges

Los geht es am Brandenburger Tor in Berlin.

Grenzwertige Erlebnisse und so manches zunächst scheinbar unüberwindbare Hindernis begleiteten den Herberner. Doch auch letztere wurden schließlich mit Improvisationstalent und Teamgeist überwunden. Wenn Thomas Großerichter von seiner „Reise um die Welt“ erzählt, ist es gefühlt, als wäre man dabei gewesen. Auch bei seiner Veranstaltung jetzt im Kolpinghaus zog er seine Zuhörer schon nach wenigen Minuten in Bann. Beeindruckende Bilder von fünf Kontinenten, von bekannten Touristenattraktionen über Aufnahmen unberührter Natur bis hin zu ganz persönlichen Fotos und Film-Sequenzen „flimmerten“ in perfekt inszenierter Form über die große Bühnenleinwand. Dazu lieferte der Weltrekordler vielfältige Hintergrundinformationen.

Seine Zuhörer erlebten einen von den durchreisten Ländern, deren Menschen und ihrer Landschaft beeindruckten Großerichter, lernten aber auch den fluchenden unter „Leistungsdruck“ stehenden Rekordradler kennen, der im Dunkeln in Moldawien am Straßenrand sitzt und auf das Fahrzeug mit seinen zwei Begleitern wartet, denen von Grenzbeamten die Einreise aus formalen Gründen verwehrt wird. Auf der anderen Seite lernte das Trio Menschen kennen, die sich ebenfalls einer persönlichen Herausforderung stellten – wie beispielsweise in Australien Berta. Die 65-Jährige Mexikanerin war mit dem Rad unterwegs, um auf soziale Missstände in ihrer Heimat aufmerksam zu machen. Für Thomas Großerichter wurde, wie er es zu Beginn der Veranstaltung formulierte, „aus einem Traum eine Leidenschaft, aus Leidenschaft eine Vision“. Diese Vision wurde nach über zweijähriger harter Vorbereitungsphase dann zur Wirklichkeit, getrieben vom persönlichen Eindruck noch weit von den eigenen mentalen und physischen Grenzen entfernt zu sein. „Und gerade deswegen wollte ich ein noch extremeres Vorhaben starten, bei dem ich beweisen konnte zu was mein Körper in der Lage ist.“

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