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SPD und FDP favorisieren Lothar Christ als Bürgermeisterkandidaten

WERNE Der Erste Beigeordnete Lothar Christ darf bei einer Kandidatur für das Bürgermeisteramt auf die Unterstützung zumindest von SPD und FDP zählen. CDU und UWW wollen sich vor einem Votum ausgiebig mit Christ unterhalten.

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Lothar Christ dürfte wohl auch für die SPD ins Rennen um das Bürgermeisteramt gehen.

Geht es nach der FDP, soll das Bürgerbüro wenigstens einen Samstag im Monat öffnen.

Die SPD-Fraktion, das erklärte deren Vorsitzender Karl-Friedrich Ostholt hat sich am Montagabend für eine Unterstützung Christs ausgesprochen: "Wir haben keine Ambitionen, einen anderen Kandidaten zu suchen." Nach dem Verzicht des Sozialdemokraten Rainer Tappe auf eine erneute Kandidatur traue man seinem bisherigen Stellvertreter in der Verwaltung sehr wohl zu, das Amt zu übernehmen. Voraussetzung für die Schützenhilfe der SPD sei aber, dass Christ weiterhin parteilos bleibe. Nach dem "einstimmigen Meinungsbild" in der Fraktion wird sich nach der Einschätzung Ostholts der Parteivorstand ähnlich äußern; gemeinsam werde man in einer Mitgliederversammlung der Basis die Wahl Christs empfehlen.

Nicht nur die Fraktion, sondern auch der Parteivorstand der FDP hat sich bereits mit der wichtigen Personalie befasst. "Es macht keinen Sinn, einen eigenen Kandidaten in den Ring zu schicken", erklärte Parteichef  Jörg Meißner, intern seien die Gremien zu der Absicht gelangt, dass Lothar Christ der "richtige Mann am richtigen Ort" sei.   Der potenzielle Kandidat soll zum Ortsparteitag am 20. November im Hotel Ickhorn und zu weiteren Veranstaltungen der FDP eingeladen werden, um dort seine Vorstellungen vorzutragen. "Voraussetzung für unsere Unterstützung ist aber die Parteiunabhängigkeit von Herrn Christ", befindet sich Jörg Meißner auf einer Linie mit Karl-Friedrich Ostholt.Gut verwaltet - wenig gestaltet

Möglichst bald will auch die CDU Lothar Christ zu einem Gespräch bitten. Das haben Fraktion und Stadtverbandsvorstand am Montag verabredet. Hier soll der Beigeordnete erläutern, wie er die Stadt weiterentwickeln will, kündigte Parteivorsitzender Willi Jasperneite an, "dabei muss er sich auch kritische Fragen gefallen lassen, zum Beispiel, warum er zwar "gut verwaltet, aber nur wenig gestaltet hat."   Auch wenn Jasperneite betont, das geplante Gespräch sei "ergebnisoffen", die Union habe mehrere interne und externe Kandidaten in der Hinterhand, so bestätigte er auch, bereits im Vorfeld des Rückzugs Rainer Tappes Kontakt mit Christ aufgenommen zu haben. Im Übrigen, erklärte Willi Jasperneite, habe die CDU keine Eile; eine Entscheidung solle bis zum Jahresende stehen.

Mit Christ reden und abwarten, wer sonst noch antritt ist, lautet die Marschrichtung der UWW, die Grünen werden voraussichtlich wieder Benedikt Striepens als Kandidaten ins Rennen schicken.

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