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Schnell wie die Feuerwehr

STOCKUM Schnell wie die Feuerwehr? Das will gelernt sein. Am Samstag fand deshalb ein Fahrsicherheitstraining für die Werner Einsatzkräfte statt.

Schnell wie die Feuerwehr

Wie auf Schmierseife glitten die Fahrzeuge über die nasse Fahrbahn.

Auf dem Hafengelände des Gersteinwerks fanden die Fahrzeuge und ihre Führer gute Bedingungen vor. Ausgebildete Fahrsicherheitstrainer leiteten die Fahrzeuglenker durch die Übungen. Anlass der Übung sind nach Auskunft des Feuerwehr-Sprechers Heinz Westbomke die vielerorts gestiegenen Unfallzahlen bei Alarmfahrten mit Einsatzfahrzeugen. Schließlich seien die schweren LKW aufgrund des hohen Schwerpunktes recht schwer zu steuern, hinzu komme, dass noch nicht alle Fahrzeuge über ABS verfügten und somit ein anderes Bremsverhalten zeige.

Theoretisch und praktisch

Das Training war in einen theoretischen und einen praktischen Teil gegliedert. Die Fahrzeugführer freuten sich natürlich gerade auf den praktischen Abschnitt: Rangieren, das Ausweichen vor Hindernissen und einen Slalomkurs mussten die 12 Teilnehmer bewältigen. Besonderes Augenmerk legten die Trainer auf das richtige Bremsverhalten. Auf einer Plane, die durch eine ständige Bewässerung einer festgefahrenen Schneedecke glich, mussten die Fahrer aus voller Fahrt eine Vollbremsung "hinlegen". Bei Geschwindigkeiten von maximal 40 Stundenkilometern war der Bremsweg bis zu 65 Meter lang.

Gut ausgebildet

Die Feuerwehrleute waren von der Möglichkeit eines Fahrsicherheitstrainings sehr angetan, und Trainer Frank Bischof lobte: "Es stellen sich alle ganz hervorragend an. Sie sind schon sehr gut ausgebildet." Die Bilanz von Heinz Westbomke: "Das Ganze ist eine vorbeugende Maßnahme, und wir werden die Veranstaltung auf jeden Fall fortführen."

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