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Bilanz der überkreislichen SVH-Jugendteams

Sensation, Wehmut und ein versöhnlicher Abschluss

Herbern Für ein Trainer-Trio geht mit der abgelaufenen Saison eine Ära beim SV Herbern zu Ende. Ein anderer Trainer bezeichnet die Spielzeit als "sensationell" und freut sich schon auf die kommende Saison. Der Nachwuchs-Trainer der jungen Herberner Damen freut sich trotz Abstieg zumindest über einen versöhnlichen Abschluss.

Sensation, Wehmut und ein versöhnlicher Abschluss

Lars Bußkamp (r.) war mit zehn Toren Herberns erfolgreichster Schütze

A-Junioren, Platz sieben in der Landesliga

Trainer Thomas Berndsen nennt das Geleistete und den erreichten siebten Tabellenplatz „sensationell“. Er hatte vor der Spielzeit arge Probleme, überhaupt einen schlagkräftigen Kader zusammenzustellen. Mit etlichen Akteuren, die zuletzt in der Kreisliga gespielt hatten, kam er dann auf 16 Akteure.

Dazu gehörten auch Henry Poggenpohl und Torhüter Simon Mühlbrand. Beide hätten in der B-Jugend spielen können. Die Personalsorgen beim ältesten Junioren-Jahrgang ließen nichts anderes zu, als die beiden hochzuziehen. Und beide entwickelten sich zu wichtigen Stützen. Mühlbrand war auch der einzige Spieler, der bei allen 20 Partien dabei war.

Immer eine Einheit

Die Mannschaft habe sich immer als Einheit präsentiert, so auch gegen fußballerisch bessere Teams gepunktet. Auch die temporären Ausfälle von Domenic Krieter, Marco Konieczny, Jannik Närdemann, Lars Bußkamp und Poggenpohl steckte das Team weg. Während der Rückrunde vor allem mit der Hilfe der B-Junioren. „Da kann ich mich nur bedanken, dass wir so gut unterstützt wurden“, sagt Berndsen.

Für die kommende Saison nennt Berndsen das Ziel „Klassenerhalt.“ Nichts anderes sei möglich. „Wir sind ein Dorfverein. Neben uns sind die Klubs aus Münster, Ahlen oder Hamm. Das ist eine große Konkurrenz.“ 27 Spieler stehen auf der Liste für die Saison 2015/16, auch weil etliche Akteure aus der B-Jugend hochrücken. Eine unglaubliche Zahl für Thomas Berndsen, die die Vorfreude auf die neue Saison wachsen lässt.

B-Junioren, Platz vier in der Bezirksliga

Zehn Jahre stand Trainer Matthias Strukamp an der Seitenlinie der aktuellen Herberner B-Jugend. Fast immer mit dabei Andreas Bergmann und Jörg Lütkemeier. Mit dem Saisonende in der Bezirksliga endet auch ihr gemeinsamer Weg. In der F-Jugend hatte der gemeinsame Weg begonnen. Fünf Meisterschaften und einen Aufstieg haben sie zusammen erlebt. „Natürlich ist da jetzt auch Wehmut. Wir waren immer mit viel Idealismus dabei. Müssen jetzt erst mal erleben, wie es ohne die Jungs ist, sagte Matthias Struhkamp.

In der vergangenen Saison landete das Team auf dem vierten Platz. Steht mit 45 Punkten nur zwei Plätze hinter Platz zwei. Das haben sie vor allem einer starken Offensive zu verdanken. Mit 72 Treffern stellen sie den stärksten Angriff der Liga. Die Philosophie der Trainer spiegelt sich dort wieder. „Das Passspiel gehört zu meiner liebsten Trainingsart. Steilpass, Querpass, Tor. Das haben die Jungs immer wieder gut umgesetzt und sind zu vielen Toren gekommen, sagt Struhkamp.

Auch deshalb war Herbern das einzige Team, das den Meister SV Borussia Emsdetten bezwingen konnte. Zuhause siegten die Blau-Gelben am vierten Spieltag 2:0. Im nächsten Jahr gehen 15 Jungs hoch in die A-Jugend. Drei Spieler werden ein weiteres Jahr B-Jugend spielen.  

B-Juniorinnen, Platz zehn in der Bezirksliga

Mit einem 3:1-Sieg verabschiedeten sich die B-Jugend-Spielerinnen des SV Herbern positiv aus der Bezirksliga-Saison. Es war der erste Dreier der Nachwuchsmannschaft in einem sonst enttäuschendem Jahr. Mit insgesamt vier Punkten stand der Abstieg in die Kreisliga bereits drei Spieltage vor Ablauf der Saison fest. Der SVH hatte während der gesamten Saison mit vielen Ausfällen zu kämpfen und konnte diese nicht kompensieren.

„Wir haben eigentlich nie in Bestbesetzung gespielt. Mussten immer wieder basteln und schieben. Das hat es sehr schwer gemacht“, sagte SVH-Trainer Malte Gärtner. Besonders die langen Ausfälle von Torfrau Lara Hölscher und Stürmerin Annika Vogel fielen auf. Vogel hatte allein in den letzten beiden Partein viermal getroffen. Denn auch bei der knappen 4:5-Niederlage am vorletzten Spieltag haben die SVH-Mädels gezeigt, dass Potenzial in der Mannschaft vorhanden ist. In voller Besetzung wäre vielleicht ein anderer Platz möglich gewesen.

Doch trotz der vielen Niederlagen sieht Gärtner ein gute Entwicklung seiner Spielerinnen. „Wenn ich es mit dem Stand vor einem Jahr vergleiche, haben die Mädels einen riesigen Sprung gemacht. Das wäre in der Kreisliga so nicht möglich gewesen. Auch wenn wir natürlich viel verloren haben, waren wir immer gefordert“, erklärt Gärtner. Nächstes Jahr spielen sie in der Kreisliga des neuen Münsterlandkreises. Die kann der Trainer nicht einschätzen. Sechs Spielerinnen verlassen die B-Jugend Richtung Frauen. Der Rest tritt gemeinsam mit Gärtner in der Kreisliga an.

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