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Fazit mit Video

Sim-Jü ist vorbei - Veranstalter sind zufrieden

WERNE Die Kirmes ist ruhig verlaufen, darüber sind sich alle einig. Schausteller, Ordnungsamt, Sicherheitskräfte und Polizei. Doch eine Vermisstenmeldung musste das Ordnungsamt aufgeben: „Amor“ ist verschwunden, der Sohn der Liebesgöttin Venus.

Sim-Jü ist vorbei - Veranstalter sind zufrieden

So trüb wie dieser Ausblick am Sim-Jü-Dienstag ist das Fazit der Organisatoren nicht. Schausteller, Ordnungsamt, Sicherheitskräfte und Polizei freuen sich über den ruhigen Verlauf der diesjährigen Kirmes.

Amor wies auf dem Kurt-Schumacher-Platz den Besuchern den Weg zum stillen Örtchen. „Er ist geklaut worden“, sagt Marktmeister Jürgen Menke. Dieses Schild hatte die Stadt im vergangenen Jahr in dreifacher Ausführung anfertigen lassen. „Aber schon letztes Jahr wurde eines der drei Schilder entfernt“, sagt Menke auf Anfrage und hatte es dann aber an der Capeller Straße später wiederfinden können.

Zu größeren Zwischenfällen sei es in diesem Jahr nicht gekommen, so der Marktmeister. Bis auf kleinere Einsätze des Sicherheitsdienstes: Sie mussten am Eingang des Festzeltes mehrmals alkoholisierte Jugendliche zurückweisen, so Menke. „Die jungen Leute waren stark angetrunken.“ Viele hätten in ihren Rucksäcken auch alkoholische Getränke mit sich geführt und sich daraus bereits außerhalb des Kirmesplatzes kräftig bedient. „Zu Randalen kam es aber glücklicherweise nicht“, so Menke.

Das sagen die Schausteller:

Ein durchweg positives Feedback gab auch der Schaustellerverband. „Samstag und Sonntag war es richtig gut“, sagt Hans-Peter Arens, Vorsitzender des Deutschen Schausteller-Verbandes auf unsere Anfrage. „Wenn das Wetter am Montag nicht so schlecht gewesen wäre, hätten wir durchaus wieder an das sehr gute Ergebnis vom Vorjahr anknüpfen können“, meint er. „Der Regen am Montag trübte leider die Veranstaltung.“ An diesem Tag hatte es durchgeregnet.

Viele Bilder von Sim-Jü 2016 und vom Kram- und Viehmarkt

Die beiden Freundinnen freuen sich über Curry ohne Kümmel. "In manchen Läden steht leider nicht dabei, ob Kümmel im Curry-Pulver ist. Das mag ich nämlich gar nicht. Aber hier bekomme ich das englische Curry-Pulver, wie ich es mag", erzählt die Wernerin.
Aus Südkirchen kommen Mutter und Tochter. Sie sind auf der Suche nach Süßigkeiten. "Wir haben schon Zuckerwatte und Schoko-Trauben gekauft", berichten sie.
Die vier Freundinnen aus Lünen waren auch im letzten Jahr auf dem Kram- und Viehmarkt. Sie kaufen eine Reibe.
Aus den Niederlanden gab es verschiedene Käsesorten.
Unter anderem boten die Verkäufer Wolle an. Außerdem gab es noch weitere Stoffe wie Tischläufer, Kissenbezüge und warme Kleidung.
Obwohl es regnerisch war, kamen viele Besucher und drängelten sich um die Stände.
Auf dem Kram- und Viehmarkt waren viele Besucher, auch aus umliegenden Städten.
Impressionen vom Sim-Jü-Sonntag.
Impressionen vom Sim-Jü-Sonntag.
Impressionen vom Sim-Jü-Sonntag.
Impressionen vom Sim-Jü-Sonntag.
Impressionen vom Sim-Jü-Sonntag.
Impressionen vom Sim-Jü-Sonntag.
Impressionen vom Sim-Jü-Sonntag.
Impressionen vom Sim-Jü-Sonntag.
Impressionen vom Sim-Jü-Sonntag.
Impressionen vom Sim-Jü-Sonntag.
Impressionen vom Sim-Jü-Sonntag.
Impressionen vom Sim-Jü-Sonntag.
Impressionen vom Sim-Jü-Sonntag.
Impressionen vom Sim-Jü-Sonntag.
Impressionen vom Sim-Jü-Sonntag.
Impressionen vom Sim-Jü-Sonntag.
Impressionen vom Sim-Jü-Sonntag.
Impressionen vom Sim-Jü-Sonntag.
Impressionen vom Sim-Jü-Sonntag.
Impressionen vom Sim-Jü-Sonntag.
Impressionen vom Sim-Jü-Sonntag.
Impressionen vom Sim-Jü-Sonntag.
Impressionen vom Sim-Jü-Sonntag.
Impressionen vom Sim-Jü-Sonntag.
Impressionen vom Sim-Jü-Sonntag.
Schon früh stiegen die ersten Besucher in die Fahrgeschäfte ein.
Impressionen vom Sim-Jü-Auftakt 2016.
"O'Zapft ist" verlautete Bürgermeister Lothar Christ (l.) zum Fassanstich.
Zum Auftakt sorgte die Blaskapelle Guggemusik Schnooresurrer für gute Stimmung und musikalische Untermalung.
Schon früh stiegen die ersten Besucher in die Fahrgeschäfte ein.
Schon früh stiegen die ersten Besucher in die Fahrgeschäfte ein.
Die Si-Jü-Lebkuchenherzen waren heiß begehrt.
Die Si-Jü-Lebkuchenherzen waren heiß begehrt.
Impressionen vom Sim-Jü-Auftakt 2016.
Impressionen vom Sim-Jü-Auftakt 2016.
Das Hissen der Freifahne durch den Bürgermeister bedeutet: Sim-Jü ist ab jetzt offiziell eröffnet!
Das Hissen der Freifahne durch den Bürgermeister bedeutet: Sim-Jü ist ab jetzt offiziell eröffnet!
Impressionen vom Sim-Jü-Auftakt 2016.
Impressionen vom Sim-Jü-Auftakt 2016.
Impressionen vom Sim-Jü-Auftakt 2016.
Impressionen vom Sim-Jü-Auftakt 2016.
Zum Auftakt sorgte die Blaskapelle Guggemusik Schnooresurrer für gute Stimmung und musikalische Untermalung.
Zum Auftakt sorgte die Blaskapelle Guggemusik Schnooresurrer für gute Stimmung und musikalische Untermalung.
Zum Auftakt sorgte die Blaskapelle Guggemusik Schnooresurrer für gute Stimmung und musikalische Untermalung.
Zum Auftakt sorgte die Blaskapelle Guggemusik Schnooresurrer für gute Stimmung und musikalische Untermalung.
Zum Fahnehissen und traditionellen Fassanstich war auch die NRW Kirmeskönigin Sofie I. mit dabei.
"O'Zapft ist" verlautete Bürgermeister Lothar Christ (l.) zum Fassanstich.
"O'Zapft ist" verlautete Bürgermeister Lothar Christ (2.v.l.) zum Fassanstich.
Schon früh stiegen die ersten Besucher in die Fahrgeschäfte ein.
Impressionen vom Sim-Jü-Auftakt 2016
Impressionen vom Sim-Jü-Auftakt 2016
Impressionen vom Sim-Jü-Auftakt 2016
Impressionen vom Sim-Jü-Auftakt 2016
Impressionen vom Sim-Jü-Auftakt 2016
Impressionen vom Sim-Jü-Auftakt 2016
Eindrücke vom Sim-Jü-Sonntag.
Eindrücke vom Sim-Jü-Sonntag.
Eindrücke vom Sim-Jü-Sonntag.
Eindrücke vom Sim-Jü-Sonntag.
Eindrücke vom Sim-Jü-Sonntag.
Eindrücke vom Sim-Jü-Sonntag.
Eindrücke vom Sim-Jü-Sonntag.
Eindrücke vom Sim-Jü-Sonntag.
Eindrücke vom Sim-Jü-Sonntag.
Eindrücke vom Sim-Jü-Sonntag.
Eindrücke vom Sim-Jü-Sonntag.
Eindrücke vom Sim-Jü-Sonntag.
Eindrücke vom Sim-Jü-Sonntag.
Eindrücke vom Sim-Jü-Sonntag.
Eindrücke vom Sim-Jü-Sonntag.
Eindrücke vom Sim-Jü-Sonntag.
Impressionen vom Sim-Jü-Sonntag
Impressionen vom Sim-Jü-Sonntag

Auch der Gewerbezelt-Betreiber Rolf-Dieter Brink von der Helmut-Schulz KG, der zum ersten Mal die Werner Kirmes am Hagen beschickte, zeigte sich zufrieden von dem Verlauf.

2017 größeres Zelt?

Bis auf kleinere Einschränkungen sei er mit dem Ergebnis durchaus zufrieden gewesen. „Die Leute haben sich wohlgefühlt“, stellte er fest. Auch die Stände seien gut angenommen worden. Rund 20 Aussteller hatten sich an der Verbraucherschau beteiligt. Zum Antesten habe er in diesem Jahr ein kleineres Zelt genommen. „Die Raumnot war schon extrem“, meint Brink und könne sich für das nächste Jahr ein größeres Zelt vorstellen.

Das ist das Fazit der Polizei:

„So ruhig wie seit Jahren nicht mehr“, resümiert Pressesprecherin Vera Howanietz von der Kreispolizeibehörde auf Anfrage den Verlauf der Kirmes. Doch am Samstag verlief die Nacht unruhig, wie der Pressebericht der Polizeibehörde zeigt. So wurde am Samstag gegen 20.30 Uhr ein 15-jähriger Lüner Am Griesetorn angegriffen und geschlagen. Täterbeschreibung laut Polizeibericht: etwa 1,75 Meter groß, kräftig, Drei-Tage-Bart und schwarze kurze Haare, mit Jeans und weißer Bomberjacke bekleidet, trug silberne Halskette.

Das Fußballspiel zum Auftakt von Sim-Jü

Geburtstagskind Manfred Tapken (l.), er wurde am Freitag 58 Jahre alt, erzielte das 1:0 für Werne per Handelfmeter.
Akribisch notierte der Trainer der Werner Allstars, Rolf Bock, das Spielgeschehen.
Papa Karl-Heinz Klimecki mit seinen Söhnen Max (l.) und Nils.
Kleine Grätsche von hinten an Kurtulus Öztürk.
Die Werner Ersatzbank unterm Regenschirm. Warum guckt Ernst Wenner (l.) so besorgt?
Stadionsprecher und Kommentator in Personalunion: Dieter Vatheuer.
Trotz des Regens fanden viele Werner und Schausteller den weg in den Dahl zum 44. Otto-Wendler-Fußball-Spiel.
Proooost! Auf Sim-Jü!
Ex-Profis unter sich: Lars Müller (l.) und Kurtulus Öztürk beim Plausch vor dem Spiel.
Die Schiedsrichter Marco Küster, Burkhard Knuth und Andreas Mermann beim Fachsimpeln vor dem Spiel.
Die Werner Allstars traten in den roten, die Schausteller in den weißen Trikots an.
Rainer Schulz begrüßte das Publikum und die beiden Mannschaften.
Kirsten Schulz bekam von Bürgermeister Lothar Christ für ihr Engagement einen Strauß Blumen überreicht.
Die Schausteller feuerten ihr Team lautstark an.
Kurtulus Öztürk, Ex-Profi und jetziger Coach des Fußball-Bezirksligisten Werner SC, spielte auch mit.
Die Teams des 44. Otto-Wendler-Fußballspiel zwischen den Schaustellern (weiße Trikots) und den Werner Allstars.

Weiterhin wurden 20 Platzverweise ausgesprochen. Gegen 1.50 Uhr wurde die Polizei zu einer Gaststätte an der Kamener Straße gerufen. Dort war es zu Auseinandersetzungen zwischen zwei jeweils etwa zehnköpfigen Gruppen junger Leute gekommen. Zwei 18- und 21-jährige Selmer wurden in Gewahrsam genommen. Gegen 2.47 Uhr fiel ein Randalierer in der Bonenstraße auf. Letztlich gegen 3.55 Uhr wollte ein Unbeteiligter einen Streit schlichten, die Helfer (ein 17-jähriger Kamener und ein 29-Jähriger aus Neu-Isenburg) wurden dann durch einen Fausthieb im Gesicht verletzt. Täter beide circa 18 bis 20 Jahre alt, einer trug rote Oberbekleidung, der andere ein schwarzes Kapuzenoberteil.

So verlief der Aufbau der Sim-Jü-Kirmes

Klaus Feldmann ist der "Mann mit Hut" - und zuständig für die Elektrik auf dem größten Volksfest an der Lippe. "Ich mache das schon seit Jahren", sagt er, als wir ihn am Mittwoch beim Aufbau auf dem Kurt-Schumacher-Platz treffen.
50 Stromkästen muss die Feldmann Elektronik GmbH bis Samstag anschließen. Der Verteilerkasten mit dem großen Kirmesplakat an der Kurt-Schumacher-Straße sei das Herzstück, sagt Klaus Feldmann.
Beim Aufbau am Mittwoch regnete es in Strömen.
Männer in Mänteln: Beim Aufbau am Mittwoch regnete es in Strömen.
50 Stromkästen muss die Feldmann Elektronik GmbH bis Samstag anschließen. Der Verteilerkasten mit dem großen Kirmesplakat an der Kurt-Schumacher-Straße sei das Herzstück, sagt Klaus Feldmann.
Auf dem Kurt-Schumacher-Platz bringen Aufbauhelfer am Mittwoch das große "Shake"-Schild an.
Es regnet in Strömen beim Aufbau der Sim-Jü-Kirmes. Das Wasser auf diesem Foto kommt allerdings aus dem Wasserschlauch, mit dem Vorarbeiter Sascha Petry am Mittwoch das große Schild für das Fahrgeschäft "Shake" sauber macht.
Wasser von allen Seiten: Der Regen allein reicht am Mittwoch nicht. Mit einem Wasserschlauch befreit Vorarbeiter Sascha Petry das Schild von Schmutz.
Ein riesiger Kran bringt das Schild in die richtige Position.
Jetzt fehlt nur noch der Scheinwerfer. Die Aufbauhelfer haben Mühe, den großen weißen Strahler festzuhalten, bevor der Kran ihnen die Arbeit abnimmt.
Beim Aufbau am Mittwoch regnete es in Strömen.

Hinweise nimmt

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