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Spenden für krebskranke Kinder erreichen nicht ihr Ziel

WERNE Auf der Theke der Pizzeria steht eine Spendendose mit der Aufschrift "Deutsches Kinderförderwerk". Ziel des Vereins mit Sitz in Wetzlar: "Die Förderung und Hilfe für schwer kranke Kinder." Aber wer spendet, macht womöglich einen großen Fehler.

von Von Irene Steiner

18.11.2008

Für Nordrhein-Westfalen hat dieses Urteil allerdings keine Bedeutung: Hier darf jeder sammeln, der den Schein wahrt. "Seitdem das Sammlungsgesetz abgeschafft wurde, haben wir keinen Überblick mehr", sagt Egon Kock  vom Ordnungsamt Werne. Er bedauert, dass 1999 die damals noch rot-grüne Landesregierung "zum Abbau von Bürokratismus" die Kontrolle über die Spendensammlungen abgeschafft hat.  Spendendosen wurden früher verplombt "Früher musste jede Sammlung bei uns genehmigt werden. Die Spendendosen wurden verplombt, dann hier wieder geöffnet, das Geld gezählt und unter unserer Aufsicht auf das richtige Konto überwiesen", skizziert Kock die Maßnahmen, die früher dafür sorgten, dass nur seriöse Unternehmen um Spenden bitten konnten. Seit zehn Jahren ist das anders. Jetzt gibt nur noch das Spendensiegel des Deutschen Zentralinstituts für soziale Fragen (DZI) die Sicherheit, dass das Geld dem zugedachten Zweck zugute kommt.

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