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Stadt prüft Anleinpflicht im Stadtwald

WERNE Immer wieder flammen heftige Diskussionen um das manchmal nicht ganz friedliche Zusammentreffen von Hunden, Joggern und Spaziergängern im Stadtwald auf. Nach der jüngsten Beschwerde eines Spaziergängers hat die Stadt die juristische Sachlage vom Kreis Unna und von der Bezirksregierung in Arnsberg prüfen lassen.

Stadt prüft Anleinpflicht im Stadtwald

An die Leine oder nicht? Die Stadt hat die juristische Sachlage im Stadtwald prüfen lassen.

Das Ergebnis erläuterte gestern Egon Kock, Aufgabenbereichsleiter Öffentliche Sicherheit und Ordnung der Verwaltung: „Wenn wir wollten, könnten wir für den Stadtwald eine Anleinpflicht verhängen.“

Bislang ist die Stadt davon ausgegangen, dass im Stadtwald das Landesforstgesetz gilt. Dieses, so Kock weiter, sage aus, dass Hunde zwar abseits der Wege angeleint sein müssten, nicht allerdings auf den Wegen selbst. Deshalb hat die Stadt vor Urzeiten an den Zugängen des Waldes auch nur Schilder aufstellen lassen mit der „Bitte“, die Hunde anzuleinen.

  Nun allerdings könnte die Stadt nach Aussagen von Kreis und Bezirksregierung doch eine Anleinpflicht verfügen, und zwar deshalb, weil sie selbst Eigentümerin des Forstes ist, zum anderen hier eine „besondere Nutzung“ vorliege. „Besondere Nutzung“ bedeute, so Egon Kock, die Nutzung der Wege als Trimm- und Joggingpfade.

„Ob wir tatsächlich eine Anleinpflicht verfügen, ist noch nicht geklärt“, verweist Egon Kock auf den Ältestenbeirat der Stadt (Bürgermeister und Fraktionsvorsitzende). Wenn dieser für die Anleinpflicht im Stadtwald sei, müsse die entsprechende „Ordnungsbehördliche Verordnung der Stadt Werne“ durch die politischen Gremien geändert werden.

Keine ernsthaften Beißvorfälle

Ob dies sinnvoll ist, sei aber die Frage, meint Egon Kock. Denn nur ein bis drei Mal pro Jahr komme es zu Anfragen zur Anleinpflicht; und ernsthafte „Beißvorfälle“ hat es laut Kock im Stadtwald schon sehr lange nicht mehr gegeben.

Übrigens: Außer im Stadtwald gilt im gesamten „im Zusammenhang bebauten Ortsteil“ – vereinfacht ausgedrückt innerhalb der Ortseingangsschilder – die Anleinpflicht. In den Außenbereichen bzw. Bauerschaften dürfen die Vierbeiner, ausgenommen Kampfhunde, frei laufen. 

   

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