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Erste Pläne

Stadtbücherei Werne soll neuen, alten Eingang bekommen

Werne Wer die Stadtbücherei Werne besucht, fühlt sich nicht so richtig willkommen. Das liegt nicht an den Mitarbeitern. Sondern am Eingang.

Stadtbücherei Werne soll neuen, alten Eingang bekommen

Der alte Eingang des Steinhauses könnte vielleicht der neue Eingang der Bücherei sein. Foto: Jörg Heckenkamp

Lesefreunde können die Bücherei in Werne derzeit nur durch den wenig charmanten, schummerigen Eingangsbereich zwischen Woolworth und dem Steinhaus erreichen. Vielleicht sieht es nächstes Jahr ganz anders aus.

Denn im Zuge der anstehenden Innenstadtsanierung rund um den Moormannplatz rückt die Eingangssituation der Lese-Ausleihe in den Fokus. Im nächsten Jahr steht die Fortführung der Stadtsanierung zwischen Konrad-Adenauer-Straße (Höhe Volksbank) und Bült an. Also rund um das im privaten Besitz befindliche Steinhaus mit der Stadtbücherei

Stadtbücherei Werne soll neuen, alten Eingang bekommen

Der derzeitige Eingangsbereich in der Passage ist nicht wirklich einladend. Foto: Jörg Heckenkamp

Da es in diesem Bereich zu umfangreichen Änderungen kommen soll, stand auf einmal die Frage im Raum, ob man den Eingangsbereich aus dem schummerigen Durchgang zum dann neu gestalteten Moormannplatz verlegen kann.

  • Die Idee: Den vorhandenen, alten Eingang mit der Treppenanlage reaktivieren.
  • Das Problem: Eine Treppe ist nicht behindertengerecht.
  • Die Lösung: Einen separaten Behinderteneingang schaffen.

„Ja, wir spielen mit diesem Gedanken schon seit einiger Zeit“, sagt die stellvertretende Bücherei-Leiterin Marion Gloger auf Anfrage. „Wir denken, dass die Verlegung eine Attraktivitätssteigerung bedeuten würde.“

Stadtbücherei Werne soll neuen, alten Eingang bekommen

An der geklinkerten Seite mit dem Kreuz könnte ein neuer, barrierefreier Eingang entstehen. Foto: Jörg Heckenkamp

Allerdings wäre das mit nicht unerheblichem Aufwand verbunden. Sowohl durch die notwendige Schaffung eines barrierefreien Zugangs, als auch durch Umbauten innerhalb des Gebäudes. Marion Gloger: „Wir müssten Räume umbauen, die Schalter-Situation komplett verändern und einiges mehr.“

Ob der unattraktive aktuelle Eingangsbereich komplett entfällt, sei zum jetzigen Zeitpunkt laut Planungsdezernent Ralf Bülte noch nicht klar: „Wir müssen die Notausgangs-Situation berücksichtigen.“ Vielleicht sei dazu der alte Eingang in gewisser Weise noch nötig. Bülte verweist auf den vorläufigen Charakter aller Überlegungen. „Es ist noch nichts entschieden.“

Kommentar von Redaktionsleiter Jörg Heckenkamp

  • Die Neugestaltung des Bereiches am Moormannplatz spült ein Problem an die Oberfläche, das bisher keines war. Oder besser: nicht richtig wahrgenommen wurde.
  • Wer die Bücherei besucht, hat sicherlich keine Angst, den Eingang im Durchgang zu nutzen.
  • Aber richtig einladend ist die Zugangs-Situation nicht.
  • Ein Eingang über eine schöne Treppe, gepaart mit einem seitlichen barrierefreien Eingang, würde die Bibliothek deutlich aufwerten.
  • Nun müssen die Gespräche mit dem Besitzer der Immobilie starten, um dann im nächsten Jahr eine praktikable und nicht zu teure Lösung zu finden.
  • Ansonsten würde alles beim Alten bleiben. Und zwar für die nächsten 20 oder 25 Jahren. Bis zur nächsten Innenstadtsanierung.

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