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500 Teilnehmer

Stadtprozession: Ein Dank zum 390. Mal

WERNE Sie haben ihr Gelübde erfüllt. Zum 390. Mal lösten die Werner Bürger ihr Versprechen ein, eine Dankesprozession abzuhalten . Rund 500 Gläubige nahmen am Sonntagmorgen daran teil.

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Singend zogen die Seelsorger, Vertreter von Rat- und Stadt, Vereine, Verbände und zahlreiche Gläubige durch die Innenstadt.

Die Seelsorger und Seelsorgerinnen der Stadt Werne sowie die stellvertretende Bürgermeisterin Gudrun Holtrup leisteten ihren Beitrag zur 390. Stadtprozession.

Die Seelsorger der katholischen Gemeinden Seliger Nikolaus Groß und St. Christophorus, die Kapuziner und Arnsteiner Patres waren mit Vertretern von Rat und Verwaltung, Abordnungen der Schützen- und Kirchenvereinen sowie zahlreichen Bürgern zusammengekommen. Ihr Anliegen brachte die stellvertretende Bürgermeisterin Gudrun Holtrup zum Ausdruck. Es gehe um die Vergegenwärtigung des Grundgedankens der verschont gebliebenen Christen in Werne, die gelobten „Wir möchten prächtig unseren Dank feiern, dass wir hier leben.

 Der evangelische Pastor Kai Uwe Schroeter ließ es sich nicht nehmen zu Beginn der Andacht ein Wort aus dem Buch Jeremia zu zitieren. „Suchet der Stadt Bestes und betet für sie zum Herrn.“ Dieses „Wort mit Gewicht“ bringe zum Ausdruck, dass die Übernahme von Verantwortung für eine Stadt immer etwas mit Gemeinschaft zu tun habe.  Die Bedeutung von Gemeinschaft, Gemeinde und Verantwortung griff auch Pfarrer Heiner Innig in seiner Ansprache auf. Das Einlösen dieses Versprechens „dient dem Wohl aller, die hier leben.“ „Christen gestalten die Gesellschaft, aber Christen tragen die Ideale wie Toleranz, Meinungsfreiheit oder Gerechtigkeit nicht nur mit, sondern es kommt aus dem innersten Kern der christlichen Botschaft.“

Auch ein kritisches Wort schwang in der Andacht mit. Man habe die Verantwortung, für die Werte in Deutschland einzustehen und diese auch in der Wahrnehmung des Wahlrechts zu manifestieren.  Nach Gottesdiensten am Altenheim St. Katharina und in der Kirche St. Johannes zogen die Teilnehmer zunächst zu einer Andacht auf den Kirchplatz. Anschließend startete dort die Prozession durch die Innenstadt und fand ihr Ziel in der St. Christophorus-Kirche, wo der Sakramentale Segen gespendet wurde.

Die Gestaltung der Andacht auf dem Kirchplatz lag in diesem Jahr bei der Gemeinde Seliger Nikolaus Groß. Musikalisch begleitet wurde diese vom Gemeindechor sowie dem Bläsercorps Werne.

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