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Stockumer Nahversorgung: Netto soll kommen

STOCKUM Nach dem Aus für das geplante Nahversorgungszentrum Stockum muss nun alles getan werden, damit die Bürger der Gersteingemeinde auch weiterhin zumindest eine Einkaufsmöglichkeit haben. Diese Auffassung vertritt Baudezernentin Monika Schlüter. Nachdem der Discounter Aldi abgesagt hat, sind nun Alternativen im Gespräch.

Stockumer Nahversorgung: Netto soll kommen

Ob das Nahversorgungszentrum in Stockum einmal so aussehen wird, ist derzeit fraglich. Nun ist im Gespräch, dass sich die Edeka-Tochter "Netto" an der Werner Straße ansiedeln will.

Denn nach der Absage des Discounters Aldi an das Nahversorgungszentrum betrachtet sie es genau wie Projektentwickler Bruno Wojatschek als sehr wahrscheinlich, dass Aldi sich im nächsten Jahr komplett aus Stockum zurückzieht. Nicht nur einmal hatte das Unternehmen einen Verzicht auf eine Vetragsverlängerung für den jetzigen Standort an der Werner Straße angekündigt.  „Darum sollten wir die Chance nutzen, Netto nach Stockum zu holen“, so Schlüter. Wie Wojatschek gegenüber unserer Zeitung erklärt hatte, will die Edeka-Tochter Netto eine Filiale eröffnen; das, so Schlüter, müsse aber auch tatsächlich festgezurrt werden: „Wir müssen zusehen, dass wir überhaupt etwas nach Stockum bekommen.“

  Deshalb werde die Stadt Netto auch so weit wie möglich entgegen kommen. Auf eine neue Standortdiskussion legt die Dezernentin aber absolut keinen Wert.

Ohnehin gehe sie davon aus, dass Netto allein schon wegen der Parkplatzsituation kein Interesse daran hat, sich an der Werner Straße niederzulassen, sondern auf dem ursprünglich für das Nahversorgungszentrum vorgesehenen Grundstück, auf dem jede Menge Kundenparkplätze möglich seien.   Dass Wojatschek nun umplanen und anstelle des Aldi-Marktes die Wohnbebauung ausweiten möchte, dafür zeigt Monika Schlüter Verständnis, denn das Projekt müsse sich rechnen.

Außerdem könne sie sich vorstellen, dass in Stockum in absehbarer Zeit wieder Bedarf an Wohnbaufläche bestehe, wenn die Rüschkampsweide weitgehend an den Mann gebracht worden sei. Die Pläne Wojatscheks müssten sich aber auch verwirklichen lassen, so die Baudezernentin; deshalb möchte sie sich möglichst bald von dem Projektentwickler und seinen Partnern deren konkrete Vorstellungen erläutern lassen. 

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