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Rückbauarbeiten

Stockumer Rasenplatz und Turnhalle bald fertig

STOCKUM Monatelang lebten rund um Turnhalle am Werthweg in Stockum Flüchtlinge. Nun lebt dort niemand mehr und die Halle soll wieder ihrem ursprünglichen zweck dienen, ebenso der Rasenplatz. Hier und da fehlen die Feinschlifffe, doch bald sollen die Stockumer Grundschüler und Vereine die Anlagen wieder nutzen können.

Stockumer Rasenplatz und Turnhalle bald fertig

Die Notunterkunft am Werthweg ist abgebaut, der Speisesaal für die Flüchtlinge ausgezogen und nun findet hier nach den Herbstferien wieder der Schulsport in der Kardinal-von-Galen-Turnhalle statt.

Knapp zehn Monate war die Halle Teil der Notunterkunft in Stockum am Werthweg. Im August verließen die letzten Flüchtlinge die Anlage. „Donnerstag und Freitag steht die Grundreinigung der Halle an. Am Montag beziehungsweise am Mittwoch zum Schulanfang kann dann die Übergabe stattfinden“, sagte Jürgen Hetberg vom Gebäudemanagement.

Falsche Trafos geliefert  

So weit so gut. Wäre da nicht das defekte Flutlicht auf dem gegenüberliegenden Rasenplatz. „Der Termin für das neue Flutlicht wurde immer wieder nach hinten verschoben. Am 9. September sollte alles fertig sein“, so Petra Geue, Geschäftsführerin der Stockumer Jugendfußballer. Und die brauchen das Flutlicht dringend, sind sie doch fast jeden Tag zwischen 17 und 19 Uhr auf der Anlage.

„Dass das mit dem Flutlicht so lange dauert, ist sehr bedauerlich“, sagte Anne Lohmann von der CDU bei einem Besuch vor Ort. Grund für die neuerliche Verzögerung: Die zuständige Firma hatte die falschen Trafos geschickt. „Wir haben die Zusage, dass in der kommenden Woche die richtigen geschickt werden. Der Einbau wird dann spätestens übernächste Woche stattfinden“, so Hetberg.

Bevor das Flutlicht nicht installiert ist, kann auch die Aschelaufbahn um den Platz herum nicht erneuert werden, wie Hetberg erzählte, da die Firma hier mit ihren Fahrzeugen für das Flutlicht drauf muss. Während die Stockumer vergeblich auf Fortschritte an der Erneuerung des Flutlichtes warten, hielten die Arbeiten an der Turnhalle auch während des Rundgangs nicht inne.

Equipment wieder in der Halle

Eine Umzugsfirma und Mitarbeiter der Stadt räumten das Equipment wie Bälle und andere Sportgeräte in die Halle. Die Stoffwände der Halle hatte Hetberg „hygienisch“ rein säubern lassen. Die anwesenden Christdemokraten zeigten sich zufrieden über den Stand der Dinge.

Bald wieder schwitzen

Einen kleinen Abstecher machte die Gruppe auch ins an die Halle angrenzende Schwimmbad. Carsten Langstein und Barbara Kipp von der Natursolebad GmbH führten die Gruppe durch das Bad. Hier sind die Revisionsarbeiten so gut wie abgeschlossen.

Die Zwangspause für die Saunafreunde ist ebenfalls passé. „Die Sauna ist bald wieder einsatzbereit“, sagte Langstein. Es müssten noch Wände gestrichen und die Schließanlage ausgetauscht werden. Zunächst hatten die Mitglieder des Saunavereins Angst, dass sie gar nicht mehr saunieren können – auch nach Ende der Notunterkunft.

Dies hatte sich jedoch als Missverständnis entpuppt. Über den Zustand des Bades zeigte sich CDU-Vorsitzender Wilhelm Jasperneite erfreut: „Dafür, dass das 50 Jahre alt ist, ist das sehr gut Erhalten.“ 

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