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Stockumer Rutsche liegt in Remscheid "auf Eis"

STOCKUM Mit den abgerissenen Elementen aus dem alten Stockumer Freibad sollte in Remscheid die längste Rutsche Nordrhein-Westfalens gebaut werden. Doch voraussichtlich spielt der TÜV nicht mit. Kann das Projekt jetzt noch realisiert werden?

Stockumer Rutsche liegt in Remscheid "auf Eis"

Stück für Stück demontierten die Remscheider im März die Stockumer Rutsche, um sie in ihr Freibad zu transportieren.

Im März hatten die Mitglieder des Fördervereins „Freibad Eschbachtal“ die Elemente der abgerissenen Rutsche aus Stockum abgeholt und nach Remscheid befördert (Ruhr Nachrichten berichteten). „Damit sollte unsere Rutsche um 30 Meter verlängert werden“, berichtet Stefan Grote, Vorsitzender des Fördervereins. Bisher ist die Rutsche, die einst die längste Deutschlands war, 90 Meter lang.

Das Freibad im Bergischen Land wurde von 1912 eröffnet und ist damit das älteste Deutschlands. Es liegt an einem Hang mit rund 50 Metern Höhenunterschied. Das Schwimmbecken selbst befindet sich in einem Talkessel, die sagenumwobene Liegewiese hingegen ganz oben auf dem Berg. „Hier hat jeder Remscheider seinen ersten Kuss bekommen“, erzählt der Vorsitzende scherzhaft.

Die Elemente aus Stockum sollten nun die baugleiche Rutsche weiter nach oben hin verlängern. „Es hätte hervorragend gepasst“, sagt Grote. Auch das Ständerwerk, auf dem das Bauwerk liegt, sollte entfernt werden. „Damit wäre das Gesamtwerk auf den Boden gekommen und auf die Stelzen hätte man verzichten können“, erläutert Grote.

Doch eine Voranfrage beim TÜV ergab: Es könnte Probleme geben, eine Genehmigung für das Projekt sei fraglich. „Damit ist das Unternehmen der Rekordrutsche erstmal auf Eis gelegt“, meint der Vorsitzende und brachte die Stockumer Rutsche ins Ersatzteillager. Die restlichen Utensilien, die sich der Verein aus der Lippestadt geholt hatte, sind bereits im Einsatz.

Nach der Wiedereröffnung im Mai dieses Jahres – wegen starker Verwüstungen musste das Freibad im August 2007 geschlossen werden – sind Schließkabinen, Fahrradständer, Aussichtsturm für Rettungskräfte und Edelstahlpfosten in Betrieb. „Und nach der Saison fahren wir wieder nach Stockum“, so hofft Stefan Grote, das eine oder andere in Absprache mit der Stadt Werne noch holen zu können.

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