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Saisonrückblick

Stockums Trainer Eddy Chart will nicht noch so eine Saison

STOCKUM Ein Standardsatz von Eddy Chart lautete in den vergangenen Wochen: „Ich bin froh, wenn die Saison vorbei ist.“ Nun ist es aus seiner Sicht „endlich“ soweit. Wie fällt das Fazit des Trainers des Kreisligisten SV Stockums aus? Mit einem Wort: „Ernüchternd“.

Stockums Trainer Eddy Chart will nicht noch so eine Saison

Die Saison war für Stockums Trainer Eddy Chart nur mittelmäßig.

Mit großen Vorschusslorbeeren waren die Stockumer in die Saison gestartet. Die Neuzugänge, die positive Grundstimmung und die hoch gesteckten Ziele der Verantwortlichen versprachen einiges. Und es lief auch zunächst alles nach Plan. Drei Siege – darunter der 4:1-Derbysieg gegen Eintracht Werne – sorgten für einen perfekten Saisonstart.  Im weiteren Verlauf der Hinrunde stagnierte die Leistung der Mannschaft, dennoch etablierte sich der SVS als erster Verfolger einer grandios aufspielenden Truppe aus Wethmar – bis zum direkten Aufeinandertreffen. Am zwölften Spieltag demontierte die Westfalia auf heimischen Kunstrasen den SV Stockum mit 4:1. „Das tat weh. Da wurden wir in der ersten Hälfte vorgeführt“, erinnert sich Eddy Chart an eine der schwärzesten Stunden der Spielzeit. Durch die Pleite wuchs der Rückstand auf den Tabellenführer auf acht Punkte an.

Im Winter erfolgte dann ein großer Umbruch innerhalb des Kaders. Stockum trennte sich von vier Spielern, die allesamt erst ein halbes Jahr an Bord waren. Darunter auch Haluk Metin, der bis dato gefährlichste Angreifer. „Es klappte einfach nicht mehr in der Zusammenarbeit. Wir wollten daraufhin ein Zeichen setzen“, verteidigt Chart den großen Schnitt mitten in der Saison.  Den Titel aus den Augen verloren, ein geschrumpfter Kader und keine Ziele mehr vor Augen, taumelte der SV Stockum Richtung Mittelfeld. Am Ende wurde es dann immerhin noch der fünfte Platz. „Die Saison wurde ein Selbstläufer im negativen Sinne. Selbst bei knappen 0:1-Rückständen konnte wir das Spiel nicht mehr herumreißen“, so Chart.

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