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Über den Mut in dunkler Zeit

WERNE Licht in ein dunkles Kapitel deutscher Geschichte möchte Pater Suitbert vom Kapuzinerkloster bringen. Ein Theaterstück, dessen Aufführung er vermittelt hat, befasst sich mit der Rettung von Juden vor den Nazis.

Über den Mut in dunkler Zeit

Spielszene: Menne Spiegel sucht Unterkunft auf einem Bauernhof im Münsterland.

"Schlussklappe - Vom Ende einer langen Nacht" macht die Tat mutiger Menschen aus unserer Umgebung deutlich, die während des so genannten Dritten Reiches Juden versteckt haben, so dass sie den Holocaust überlebten.

"Retter in der Nacht"

Der Inhaltes des Stückes fußt auf dem Buch "Retter in der Nacht" von Marga Spiegel: Auf fünf Bauernhöfen zwischen Werne, Herbern und Nordkirchen versteckte sich in den Jahren 1943 bis 1945 die jüdische Familie Spiegel und entkam so dem Nazi-Terror. "Mit viel Mut und Risiko, aber auch großer Angst", so Pater Suitbert, haben fünf Bauersfamilien geholfen:

Heinrich und Maria Aschoff aus Herbern, Hubert und Josefine Pentrop aus Nordkirchen, Bernhard und Johanna Sickmann aus Werne, Heinrich und Therese Silkenbömer aus Nordkirchen sowie Hermann und Franziska Südfeld aus Südkirchen.

Diese fünf Familien sind auch in der Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem in Jerusalem am "Baum des Lebens" namentlich erwähnt als Menschen, die ihr eigenes Leben aufs Spiel gesetzt haben, um Juden zu retten.

Auftritt in Werne

Pater Suitbert hat zufällig Kenntnis davon bekommen, dass das bischöfliche Gymnasium St. Michael in Ahlen dieses Thema in einem Theater-Projekt aufgegriffen hat. "Das muss auch in Werne laufen", forderte Pater Suitbert die Ahlener zu einem Abstecher nach Werne auf. Mit Erfolg: Am Dienstag, 6. November, wird das Stück in der Aula des Gymnasiums St. Christophorus aufgeführt, Beginn ist um 19 Uhr. Der Eintritt kostet 5 bzw. 3 Euro (Erwachsene/Schüler).

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