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VW und Audi kommen nicht in Fahrt

WERNE Vor mehr als einem Jahr wurde das BMW-Autohaus Schmidt zwischen Fürstenhof und B54 eröffnet; wann der zweite Bauabschnitt mit Audi- und VW-Vertretungen in Angriff genommen wird, ist zurzeit aber offen.

VW und Audi kommen nicht in Fahrt

Die Brachfläche vor dem BMW-Autohaus Schmidt ist für die VW- und Audi-Häuser vorgesehen.

Das erklärte gestern Geschäftsführer Eric Schmidt. Er trat gleichzeitig vehement Gerüchten entgegen, die Pläne für die VW- und Audi-Häuser sowie eine VW-Nutzfahrzeug-Vertretung seien „zu den Akten“ gelegt worden. „Mittelfristig wird etwas passieren“, versicherte Schmidt. Man habe jedoch anderen, größeren Projekten zunächst Vorrang eingeräumt, zum Beispiel neuen Autohäusern in Recklinghausen und Schwerte. Da stoße ein Familienunternehmen, das inzwischen nicht weniger als zwölf Autohäuser betreibe, schon einmal an planerische Kapazitätsgrenzen. „Da ist Werne momentan leider nur die Nummer 3“, sagte Eric Schmidt. Im Frühjahr wird gepflanzt und gepflastert Um zwischenzeitlich die unansehnliche Optik des insgesamt 14 000 Quadratmeter großen Geländes, die so gar nicht zur schicken BMW-Vertretung passen will, ansprechender zu gestalten, sollen im Frühjahr weitere Grünanpflanzungen vorgenommen werden. Außerdem soll ein Teil der Fläche gepflastert werden. „Wir werden dort Werksdienstwagen und hochwertige Gebrauchtfahrzeuge aller unserer Marken, also auch VW und Audi, ausstellen“, erklärte Eric Schmidt. Ursprünglich hatte das Unternehmen in Rahmen des Bebauungsplanverfahrens angekündigt, nach dem Bauantrag für das BMW-Haus auch die Unterlagen für die VW- und Audi-Dependance in „zeitlich kurzer Abfolge“ bei der Stadt einzureichen, um möglichst bald das „Autozentrum Schmidt“ zu komplettieren. Dass dies bislang nicht geschehen ist, verwundere schon ein wenig, ist aus dem Stadthaus und aus politischen Kreisen zu hören.Gebietsschutz gibt es nicht mehr Mit der Tatsache, dass in der Lippestadt eine weitere VW-Vertretung, das Autohaus Bümmer & Henkelmann, ansässig ist, hat die Verzögerung des zweiten Bauabschnitts laut Eric Schmidt nichts zu tun. Denn nach EU-Recht herrsche auf dem Automarkt Niederlassungsfreiheit. Wenn ein Unternehmen irgendwo ein Autohaus errichten wolle, könne dies kein Konzern mehr wie früher mit dem Hinweis auf den Gebietsschutz verhindern.

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