Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung
Anzeige
Anzeige

WIBKE-Wohnprojekt: Nachbarn nicht begeistert

WERNE Ein Vorzeigeobjekt und ein „Selbstläufer“ soll das integrative Wohnprojekt für jung und Alt, für Behinderte und Nichtbehinderte am Heckhof werden, das die Gebrüder Grunewald als Investoren und der Verein Werneraner integrieren behinderte Kinder und Erwachsene (W.I.B.K.E.) planen. Doch bei den Anwohnern stoßen die Planungen für das rund 3000 Quadratmeter großen Grundstück nicht auf große Gegenliebe.

WIBKE-Wohnprojekt: Nachbarn nicht begeistert

Bauderzernentin Monika Schlüter.

Etwa ein Dutzend künftiger Nachbarn aus dem Bereich Alte Münsterstraße, Heckgeist und Heckhof, das bestätigte gestern Baudezernentin Monika Schlüter, haben schon jetzt Bedenken gegen den Gebäudekomplex geäußert. Die Einwände, das betonte die Dezernentin, richteten sich indes nicht gegen die Nutzung des Hauses unter anderem durch behinderte Menschen. „Sie richten sich alle gegen die Massivität des Gebäudes“, erläuterte Schlüter, sie glaube auch nicht, dass dieses Argument nur vorgeschoben sei, weil niemand als behindertenfeindlich gelten möchte.

Die Verwaltung hatte die Anwohner angeschrieben und um Stellungnahme gebten, weil nach dem gültigen Bebauungsplan am Heckhof nur Einfamilienhäuser vorgesehen sind; für die Verwirklichung des geplanten Komplexes mit etwa 30 Wohneinheiten muss eine vereinfachte Änderung des Bebauungsplans durchgeführt oder eine Befreiung von den Feststezungen des Bebauungsplanes vorgenommen werden. Natürlich würden die Befürchtungen der Anwohner ernst genommen, versichert Monika Schlüter, „ich habe auch ein gewisses Verständnis“; doch schon nach den bestehenden Festsetzungen sei mit Blick auf die Geschossigkeit der Häuser und die Traufhöhe eine relativ „massive“ Bebauung möglich. Die Bedenken würden nun im Detail geprüft, um dann eine für alle einvernehmliche Lösuing zu finden.

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Feuerwehr Werne mit 36 Mann im Einsatz

Fünf Verletzte nach Küchenbrand im Beckingshof

Werne Die Feuerwehr Werne musste am Montagabend zu einem Küchenbrand in den Beckingshof ausrücken. Das Feuer und vor allem der Rauch bedrohten fünf Menschenleben.mehr...

Werne bekommt mehr Geld dank Parkgebühren

Stadt freut sich über zusätzliche Einnahmen

Werne Die Einführung von Parkgebühren in Werne hat sich laut Verwaltung bereits bezahlt gemacht. Allerdings bringt nur ein Viertel der gedruckten Tickets auch tatsächlich Geld.mehr...

Betreten des Werner Stadtwaldes erlaubt

Landesforstamt gibt nach Sturmtief Friederike die Wälder wieder frei

Werne Nun ist es offiziell: Der Landesbetrieb Wald und Holz hat die Wälder im Kreis Unna wieder freigegeben. Das Absperrgitter am Werner Stadtwald steht allerdings noch.mehr...

Bahnstrecke zwischen Lünen und Dortmund wieder frei

Zug fährt bei Schwansbell über Draisine - keine Verletzten

Lünen Die Eurobahn-Strecke zwischen Dortmund und Lünen ist nach einem Bahnunfall wieder freigegeben. Am frühen Nachmittag ist dort ein Zug der Linie RB50 über eine Draisine gefahren. Alle Passagiere blieben unverletzt - es kann momentan noch zu Verschiebungen im Fahrplan kommen. Die Bundespolizei ermittelt.mehr...

Innenstadt in Werne

Stadt sucht Paten für Blumenaktion

Werne Die Werner Innenstadt soll aufblühen. Im wahrsten Sinne des Wortes. Das Stadtmarketing sucht Paten, die Blumenampeln finanzieren, die an Laternen angebracht werden sollen. Arbeit ist für die Paten damit nicht verbunden. mehr...

Orgel in der Konrad-Kirche in Werne

Ein letztes Pfeifen vor dem Umzug

Werne 15 Jahre ist die Orgel in der St.-Konrad-Kirche in Werne erst alt. Nun wird sie abgebaut. Am Sonntag lauschten die Kirchgänger ihr ein letztes Mal in der gewohnten Umgebung. Es steht ein Umzug an.mehr...