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Landesliga: Werner SC unterliegt in Heiden

WSC-Coach Lars Müller bedient: „Das ist einfach nur enttäuschend“

Werne Der Werner SC hatte sich in der Fußball-Landesliga 4 in eine gute Ausgangslage gebracht. Durch die 0:2-Niederlage gegen Heiden ist das alles hinfällig. Jetzt hat es der WSC am letzten Spieltag nicht mehr in der eigenen Hand.

WSC-Coach Lars Müller bedient: „Das ist einfach nur enttäuschend“

Die Heidener Spieler waren fast alle eine Nummer größer als die Werner Jungs. Das machte sich bei den Kopfbällen bemerkbar, so wie hier bei Yannick Lachowicz (r.). Und obwohl Heiden die Lufthoheit besaß, versuchte es Werne weiter mit langen Bällen. Foto: Dominik Gumprich

Fast 100 WSC-Fans standen nach dem Schlusspfiff am Montagnachmittag entgeistert am Rand des Sportplatzes in Heiden. Sie waren fassungslos. Mit 0:2 (0:0) hatte ihre Mannschaft den Abstiegskracher gegen Viktoria Heiden verloren. Nun haben es die Werner Landesliga-Kicker nicht mehr in der eigenen Hand.

Landesliga 4

Viktoria Heiden – Werner SC 2:0 (0:0)

Der Werner SC ist auf den vorletzten Tabellenplatz abgerutscht, hat jetzt 32 Zähler. Dann kommt Burgsteinfurt ebenfalls mit 32 Punkten aber dem besseren Torverhältnis. Heiden hat sich durch den Sieg auf den ersten Nichtabstiegsplatz katapultiert. Die Viktoria hat 33 Zähler auf dem Konto. Und auch Gemen hat am 29. Spieltag gewonnen, belegt mit 34 Punkten Platz zwölf. Lengerich und Borken mit je 35 Punkten sind ebenfalls noch in der Verlosung. Der letzte Spieltag am kommenden Sonntag verspricht also jede Menge Spannung. Auf die hätten die Werner gut verzichten können. Ein Sieg gegen Meister Emsdetten im Heimspiel ist jetzt zur Pflichtaufgabe geworden.

Die Chance in Heiden hat der WSC leichtfertig vertan. Die Körpersprache stimmte nicht. Der Wille war da, konnte aber nicht umgemünzt werden. „Wir hatten sehr viel in den vergangenen Wochen für diese Chance am vorletzten Spieltag getan. Für diese Leistung jetzt haben wir nicht gearbeitet. Das ist einfach nur enttäuschend“, sagte WSC-Trainer Lars Müller nach dem Spiel.

Heiden entschlossener

Wie man so ein entscheidendes Kellerduell richtig angeht, machte Heiden vor. Spielerisch zwar auch limitiert, wirkten die Spieler viel entschlossener. „Wir haben mehr investiert und am Ende auch verdient gewonnen. Werne hat nur lange Bälle gespielt“, erklärte Heidens Coach Thomas Benning. Und damit hatte der Coach der Gastgeber das Werner Spiel schon richtig analysiert. Der WSC versuchte es nur über lange Bälle, anstatt die Heidener Abwehr über die Außenbahnen spielerisch zu überlaufen. Da wäre Heiden anfällig gewesen. Die langen Bälle der Werner landeten meist im Nirgendwo oder wurden von den langen Kerlen der Heidener Defensive abgefangen.

Von Beginn an war zu spüren, dass die Werner mit dem Druck nicht so gut klar kamen. Echte Torchancen haben sie sich gar nicht erspielt. Nach den ersten 45 Minuten sah alles nach einem 0:0 aus – für beide Teams zu wenig. Erst recht für Heiden, das bei einer Niederlage die Klasse nicht hätte halten können.

Unglücksrabe Joel Simon

Also machte Heiden nach dem Seitenwechsel mehr Druck. In der 51. Minute profitierte der Gastgeber zunächst von einem Querschläger von Pascal Harder. Heidens Philipp Risthaus nahm das Geschenk an, lief an mehreren Wernern vorbei und passte auf Markus Seyer, der aus 16 Meter den Ball unhaltbar im WSC-Gehäuse unterbrachte. Der nächste Tiefschlag ließ nicht lange auf sich warten. In der 58. Minute legte Timo Gremme den Ball scharf vors Tor und WSC-Kapitän Joel Simon war der Unglücksrabe, der sein Bein in den Schuss warf – Eigentor 0:2. Das war‘s.

Selbst große Optimisten auf Werner Seite glaubten nicht mehr an eine Wendung. Heiden kämpfte verbissen und hätte kurz vor Schluss beinahe das 3:0 erzielt, doch Simon Bruns‘ Lupfer klatschte an die Latte. Es wäre der Höhepunkt eines völlig gebrauchten Tages aus Werner Sicht geworden.

Viktoria Heiden: Terlau - Risthaus (73. Risthaus), Harke, D. Seyer, Hussmann (64. Baumeister), Elsing, M. Seyer (85. Möllmann), M. Gremme, T. Gremme, Oenning, Drolshagen
Werner SC: Treppe - Link, Lachowicz, Durkalic, Hennes, Klossek (64. Saado), Prinz, Simon, Harder, Seifert (59. Runde), Manka
Tore: 1:0 Seyer (51.), 2:0 Simon (58./ET)

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