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Fußball: Bezirksliga

WSC-Trainer Öztürk hat "drei Spieler des Jahres"

WERNE An 22 von 30 Spieltagen stand der Werner SC in der Fußball-Bezirksliga 8 auf Platz eins oder zwei. Trotzdem hat es am Ende nur zu Rang drei gereicht. Auch Platz zwei, der zur Relegation zur Landesliga berechtigt, wurde verpasst. Im Interview spricht WSC-Trainer Kurtulus Öztürk über die abgelaufene Spielzeit.

WSC-Trainer Öztürk hat "drei Spieler des Jahres"

2:1 in Bergkamen verloren. WSC-Coach Kurtulus Öztürk hilft nach Spielschluss Sebastian Schnee hoch.

Wie lange wird das Team benötigen, um die Enttäuschung zu verarbeiten? Ach, das sollte morgen erledigt sein. Wir haben Platz zwei ja nicht erst am Sonntag verspielt. Wir werden Freitag alle zusammen grillen und die Saison abhaken.

Schaffen Sie es überhaupt, den Jungs klarzumachen, dass sie eine überragende Saison gespielt haben? Klar saßen die Spieler Sonntag auf dem Boden. Aber ich glaube, dass ihnen schon bewusst ist, dass sie eine überragende Saison gespielt haben.

In vier der zwölf Bezirksligen wäre Ihr Team mit der Ausbeute von 2,133 Punkten pro Spiel Meister geworden. Ein kleiner Trost? Ich weiß nicht. Uns ist aber klar, dass wir in einer außergewöhnlich starken Gruppe mit zwei exzellenten Konkurrenten gespielt haben.

Waren Kemminghausen und Wethmar letztlich einen Ticken besser? Ja. Die Tabelle lügt nicht.

Kemminghausen und Wethmar haben im Schlussspurt richtige Zuschauermassen mobilisiert. Bei den abschließenden WSC-Heimspielen und Sonntag in Bergkamen waren keine 100 Zuschauer auf dem Platz. Enttäuscht? Zum Topspiel in Kemminghausen waren Werner Zuschauer, die ich in Werne auf dem Platz noch nie gesehen habe. Kein Fußballteam spielt in Werne erfolgreicher. Da finde ich es echt enttäuschend, wie wenige Zuschauer wir bei Heimspielen haben. Das ist Kreisliga-B-Niveau.

Liveticker, Fotos und Video

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Z eigt das geringe Zuschauerinteresse, dass das Umfeld in Werne für die Landesliga nicht bereit ist?

Der Verein tut alles für die Mannschaft. Keine Frage. Aber die Bedingungen sind nicht Landesliga-reif. Freitags können wir gar nicht richtig trainieren, weil wir uns den Platz mit der Hockeyabteilung teilen müssen.

Gibt es einen Spieler des Jahres für Sie? Nein, für mich gibt es die drei Spieler des Jahres. Chris Thannheiser, Joel Simon und Daniel Durkalic haben überragende Spiele abgeliefert.

Und wer war der Pechvogel der Saison? Ganz klar Youssef Saado. Er war immer wieder verletzt, konnte uns nicht helfen.

Das Ziel in der kommenden Spielzeit kann doch nur Aufstieg heißen, oder? Nein, definitiv nicht. Wir verlieren mit Marc Schwerbrock und Necati Bacak zwei wichtige Spieler. Zehn Neue kommen wohl hinzu. Wir müssen uns neu finden. Aber oben mitspielen wollen wir schon.

Wie soll die Lücke, die Marc Schwerbrock hinterlässt, geschlossen werden? Natürlich hat Marc eine starke Saison gespielt, hat immer alles gegeben. Er war aber auch nur so gut, weil das ganze Team so stark war.

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