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Volleyball: Oberliga

Wernes Damen behalten im Topspiel die Nerven

WERNE Im Topspiel der Oberliga empfingen die Volleyballerinnen des TV Werne als Tabellenzweiter den Spitzenreiter TV Hörde. Das Spiel versprach eine Menge Spannung und dazu kam es auch. Über die volle Distanz von fünf Sätzen ergab sich ein offener Schlagabtausch, den Werne nach 1:2-Satzrückstand für sich entscheiden konnte.

Wernes Damen behalten im Topspiel die Nerven

Mira Struwe und der TV Werne bezwangen den Tabellenführer aus Dortmund.

Volleyball, Damen-Oberliga TV Werne - TV Hörde 3:2 (24:26, 25:20, 22:25, 25:20, 15:11)

Von Beginn an war beiden Mannschaften eine gewisse Nervösität anzumerken, die ein Topspiel eben mit sich bringt. So kam es auch, dass beide Teams nicht immer auf ihrem Toplevel spielen konnten. Bei nur einer Trainingseinheit unter der Woche hatte Wernes Trainerteam Bronek Bakiewicz/Rolf Wilmsen nur eine Zuspielerin zur Verfügung. Jenny Böttger erholte sich noch von einer Fußverletzung, Marie Therese Fleddermann hatte mit einer starken Erkältung zu kämpfen und Juliane Nentwig fehlte berufsbedingt. Das machte sich im Spiel bemerkbar. Im Angriff agierte der TV vorhersehbarer als in den jüngsten Begegnungen.

Um seine gute Platzierung in der Tabelle zu behalten, musste Werne das Heimspiel für sich entscheiden. Dennoch war es der TV Hörde, der besser ins Spiel fand. Die Dortmunder konnten mit guten Aufschlägen überzeugen und setzten den Werner Annahmeriegel um Libero Theresa Rottmann gewaltig unter Druck. Erst nach zwei frühen Auszeiten kam Werne ins Rollen. Punkt um Punkt holte der TVW auf und konnte beim Stand von 22:22 erstmals ausgleichen ehe er sich dann letztlich nach zwei vergebenen Satzbällen und einer Reihe von Eigenfehlern um den Lohn der Aufholjagd brachte.

Trotz des unnötigen Satzverlustes gab es für das Team von Bakiewicz und Wilmsen keinen Grund, den Kopf in den Sand zu stecken. So startete der Klub im zweiten Durchgang deutlich besser und glich aus – 1:1. Doch Werne konnte sein Spiel nicht auf dem gleichen Niveau halten. Hörde ging mit 2:1 in Führung.

Werne behielt die Nerven 

Zunächst klappte das nicht, Hörde startete mit einer 8:4-Führung in den Satz. Nach einer Auszeit und einer kurzen motivierenden Ansprache des Trainerteams fand der TVW wieder in die Spur. Werne konnte den Satz drehen und setzte sich deutlich mit 25:20 durch. Psychologisch im Vorteil und deutlich nervenstärker ging Werne als Favorit in den Entscheidungssatz. Auch wenn Hörde früh in Führung lag, behielt Werne die Nerven und konnte vorbeiziehen. Die Führung hielt der Klub dann auch aufrecht und ging mit 15:11 als Sieger vom Feld.

„Spielerisch haben wir lang nicht alles so umsetzen können, wie wir es geplant hatten. Die Annahme wackelte gehörig, sodass unsere Zuspielerinnen das Spiel nicht entfalten konnten“, erklärte Bakiewicz. „Dass wir das Spiel dennoch gewonnen haben lag an unserer starken Feldabwehr. So haben wir einige verloren geglaubte Bälle im Spiel gehalten und daraus entscheidende Punkte erzielt. Wir freuen uns jetzt auf ein spielfreies Wochenende.“  TEAM TVW: Jäger, Trilken, Fleddermann, Böttger, Patzdorf, Wienker, Krock, Böhle, Reininghaus, Struwe, Rottmann

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