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Wie in einer guten Ehe: Man weiß, was man aneinander hat

BAILLEUL/WERNE Eine der ältesten Städtepartnerschaften in Deutschland und Frankreich ist die zwischen Bailleul und Werne. Kein Wunder, dass sich bei den Feierlichkeiten zum 40-jährigen Bestehen in der nordfranzösischen Stadt nicht nur Bekannte, sondern vor allem alte Freunde trafen.

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Bailleuls Bürgermeister Michel Gilloen erklärt (rechts) den Wernen die Aussicht vom Rathausturm.

Bailleul präsentiert sich als farbenfrohe Stadt mit vielen kleinen Geschäften und netten Lokalen.

Die Zeit des Herantastens ist lange vorbei und die Partnerschaft auf vielen Ebenen des gesellschaftlichen Lebens in anhaltendem Schwung. „Es ist wie in einer guten Ehe“, zeichnete Wernes Bürgermeister Rainer Tappe ein treffendes Bild, „nach einem Hochgefühl der ersten Jahre weiß man längst, was man aneinander hat, ist gut aufeinander eingespielt und blickt zusammen nach vorn.“Echte französische Gastfreundschaft Nach dem offiziellen Festakt am Samstag (wir berichteten) ging es mit einer Vielzahl an Begegnungen weiter. Die Gastgeber zeigten nachdrücklich, was französische Gastfreundschaft ist und gestalteten ihren Freunden den Aufenthalt erlebnisreich und angenehm wie möglich.    Bailleul feierte nicht nur das im Mittelpunkt stehende 40-jährige Jubiläum der Partnerschaft mit Werne, sondern auch die 35-jährige Partnerschaft mit Hawick (Schottland) sowie das 15-jährige Zusammengehen mit Izegem (Belgien). Komplett machte das internationale Treffen eine Abordnung aus Wernes brandenburgischer Partnerstadt Kyritz, die seit Jahren gute Kontakte mit Bailleul hält. Selten wurden soviel Telefonnumern getauscht Viel beachtet war am Sonntag die Festmesse in der Pfarrkirche Saint Vaast, die Wernes Dechant Heiner Innig zusammen mit seinem Bailleuler Amtskollegen Bernhard Atmeare zelebrierte. Der Werner Geistliche hatte Gelegenheit, die Predigt zu halten – auf Französisch. Eigentlich gar nicht Abschied nehmen wollten alle Beteiligten beim Mittagessen im Salle des Fêtes, das sich bis zum späten Nachmittag hinzog. Ein schönes Zeichen: Selten wurden gerade von den Jüngeren so viele Adressen und Telefonnummern ausgetauscht wie in diesen Stunden.          

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