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Statistik

Zahl der Arbeitslosen unterschreitet 1000er-Marke

WERNE Der Juni hat für den Arbeitsmarkt im Bezirk der Agentur für Arbeit Kamen kaum Veränderungen gebracht. Die Zahl der Arbeitslosen verringerte sich um 0,1 Prozent (7) auf 5945 Menschen. Vor einem Jahr gab es 5936 Personen ohne Arbeit. Die Zahlen für Werne sind indes besser.

Im Juni waren 992 Menschen in der Lippestadt ohne Job – zwölf weniger als im Mai, so dass die Zahl wieder unter die 1000er-Marke rutschte. Die Zahl der unter 25-Jährigen Arbeitslosen liegt in Werne bei 102, die der über 55-Jährigen bei 197. Die Arbeitslosenquote im Bezirk der Agentur für Arbeit Kamen, gemessen an allen zivilen Erwerbstätigen blieb mit 9,5 Prozent auf dem Stand des Vor- und des Vorjahresmonats. Für die erste Jahreshälfte zieht Friedhelm Kock damit eine verhaltene Bilanz: „Seit Jahresbeginn ist die Arbeitslosigkeit um 12,5 Prozent angestiegen, wobei der Frühjahrsaufschwung fast völlig ausgeblieben ist.“ Die Zuwachsrate von 15,1 Prozent in den ersten sechs Monaten des Krisenjahres 2009 habe nicht viel höher gelegen.

Sorgen bereitet dem Agenturgeschäftsstellenleiter nicht nur der schleppende Stelleneingang, sondern auch die in diesem Jahr um 6,5 Prozent höher liegende Zahl von Arbeitslosmeldungen nach einer Beschäftigung am ersten Arbeitsmarkt. 41 Arbeitslosmeldungen von nach ihrer Abschlussprüfung nicht übernommenen Auszubildenden haben die Zahl der jüngeren Arbeitslosen steigen lassen. In der Altersgruppe der unter 25-Jährigen wurde eine Zunahme um 5,8 Prozent (34) auf 624 registriert.Für den Juli prognostiziert Kock einen weiteren Anstieg: „Die Prüfungen ziehen sich bis zu den Ferien hin und sorgen für einen Zustrom junger und qualifizierter Kräfte. Diese haben allerdings gute Chancen auf einen Arbeitsplatz, so dass die Arbeitslosigkeit bei den meisten kurz ausfallen wird.“ Der Stellenmarkt ist nach einem Zwischenhoch im Juni wieder eingebrochen. Mit 166 offenen Stellen meldeten die Arbeitgeber fast ein Drittel weniger als im Vormonat, gegenüber Juni 2011 zeigte sich die Nachfrage fast halbiert. 

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