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Zu Besuch bei einem neuen Jugendnationalspieler

WERNE Da sitzt er nun, Wernes dritter Nationalspieler. Marvin Pourie ist nach turbulenten Tagen mit der U 18-Auwahl zurück zu Hause. Vorerst nur für wenige Tage. Doch er genießt die zuletzt ungewohnte Nähe zur Familie, das ist zu spüren.

Zu Besuch bei einem neuen Jugendnationalspieler

<p>Strahlemann Marvin Pourie an der Kaffeetafel bei seinen Eltern. Es kommt nich oft vor, dass er in Werne ist.

Endlich wieder Spinat. Auf sein Lieblingsessen muss der Jungprofi beim FC Liverpool verzichten. "Als ich da Spinat bestellt habe, gab es gekochten Basilikum", meint er und lacht. Nur gut, dass Mutter Regina ihren Sohn besser kennt als alle anderen und für ihn "den mit dem Blubb" kocht.

Etwas müde von drei Spielen in sechs Tagen wirkt der 17-Jährige in seiner Kapuzenjacke der Trend-Marke "Ed Hardy". Den Rummel um seine Person verpackte er aber wie ein "Großer". Auch wenn er erst am 8. Januar 18 wird.

"Ich bin meinen Weg gegangen", sagt er mit großer Selbstverständlichkeit. Beim Werner SC entdeckt, bei Borussia Dortmund von den Trainern verschmäht, mit 16 der Schritt nach Liverpool, nun der Adler auf der Brust - Pouries bisherige Laufbahn verlief wellenartig.

"Die Zeit in Liverpool hat mir unheimlich viel gebracht" Doch der sehr überzeugende Auftritt in der U 18-Elf hat deutlich gezeigt, was er und seine Familie schon vorher wussten: "Die Zeit in Liverpool hat mir unglaublich viel gebracht", sagt Marvin. An die britische Küche hat er sich (fast) gewöhnt. Englisch beherrscht er mittlerweile perfekt. Jetzt lernt er auch noch Spanisch, die zweite Fremdsprache.

Das Leben in der "Academy" des englischen Rekordmeisters brachte ihm viel Selbstständigkeit bei. "Er ist als 16-Jähriger alleine ins Ausland gegangen. Was sollen wir ihm da noch erzählen?", meinen die Eltern.

Er will nach oben - und das schnell

Seine Entscheidung für eine Zukunft im Profifußball ist längst gefallen. Weitere Jahre in der Jugend sind in der Karriereplanung nicht vorgesehen. "Ich weiß, dass ich noch viel lernen muss. Aber ich weiß auch, dass ich es nach oben schaffen kann."

Doch erst einmal möchte er nun die rare Zeit mit Familie, Freundin und Hund "Bonkers" genießen. "Ich habe meine beiden letzten Geburtstage alleine gefeiert. Am 18. wäre ich aber gerne hier", sagt Marvin Pourie. Auf einmal scheint die glamouröse Fußballwelt weit weg zu sein - und Marvin ein ganz normaler Jugendlicher.

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