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Zwei junge Werner wegen Sachbeschädigung verurteilt

WERNE/LÜNEN Böse Folgen hatte für zwei junge Männer, 19 und 20 Jahre alt, aus Werne die Zerstörung einer Telefonzelle. Der Jugendrichter beim Amtsgericht in Lünen erkannte sie schuldig der gemeinschaftlichen Sachbeschädigung, bei dem 19-Jährigen kam auch noch Beleidigung, Widerstand und Körperverletzung hinzu.

Zwei junge Werner wegen Sachbeschädigung verurteilt

Der Jugendrichter setzte gegen den 19-Jährigen einen Freizeitarrest, eine Verwarnung und 40 Stunden Freizeitarbeit und gegen den 20-Jährigen eine Geldstrafe von 900 Euro (30 Tagessätze á 30 Euro) fest.

Bereits am 11. August verhandelte das Jugendgericht gegen die Angeklagten. Die Hauptverhandlung war unterbrochen worden, weil eine für das Verfahren wichtige Zeugin nicht im Gerichtssaal erschienen war.

Zur Erinnerung:

In den frühen Morgenstunden des 18. März befanden sich die angeklagten jungen Männer mit zwei Freundinnen auf der Bahnhofstraße. Sie hatten zuvor erheblich Alkohol genossen. Als sie an der Telefonzelle in Höhe der Realschule vorbeikamen beschlossen sie, diese einzutreten. Dabei wurden sie von einem Zeitungszusteller beobachtet, der die Polizei rief.

Pfefferspray, um den jungen Mann zu bändigen

Als diese kam, flüchteten die Täter in verschiedene Richtungen. Den 19-Jährigen stellten die Beamten auf dem Parkplatz der Fürstenhofapotheke. Er leistete gegenüber den Polizisten erheblichen Widerstand, beschimpfte und beleidigte sie, verletzte einen Beamten. Erst nach Einsatz von Pfefferspray konnte er überwältigt und zur Wache gebracht werden. Der 20-Jährige wurde an der Uhlandstraße angetroffen und nach Feststellung seiner Personalien entlassen.

Zeugin bestätigte die Polizei Die nunmehr gehörte 18-jährige Zeugin F. wollte sich zunächst, wie bereits der 19-jährige Angeklagte, an nichts erinnern. Erst nach eindeutiger Belehrung durch Richter und Staatsanwalt kam sie mit der Sprache heraus. Sie bestätigte ihre polizeiliche Aussage, wobei sie den Angeklagten die Tat anlastete. Ob die Angeklagten das Urteil annehmen, bleibt fraglich. Auch nach Urteilsverkündung zeigten sie sich uneinsichtig.

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