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Wittener Krankenhäuser sind gegen MRSA-Bakterien gewappnet

WITTEN Die Gefahr ist erkannt, doch gebannt werden wird sie wohl nie. Die Rede ist von Staphylococcus aureus, kurz MRSA. Ein Super-Keim, der insbesondere in Krankenhäusern und Altenheimen vorkommt und bei schwachem Immunsystem tödlich enden kann. Die Wittener Krankenhäuser kontrollieren stringent die Aufnahme von Risikopatienten.

Wittener Krankenhäuser sind gegen MRSA-Bakterien gewappnet

Bei resistenten Keimen ist Hygiene und anitseptisches Waschen oberstes Gebot.

Das Problem gibt es schon länger, es verstärkt sich aber aufgrund des demographischen Wandels. Denn überwiegend Ältere mit chronischen Wunden werden von den Bakterien befallen.

Daher ist man in beiden Wittener Krankenhäuser stringent in der Kontrolle vor der Aufnahme von Risikopatienten. Mit einem konsequenten und systematischen Hygiene-Management reduziert man die Verbreitung von MRSA. Beide Krankenhäuser orientieren sich dabei an den Richtlinien, die das Robert-Koch-Institut entwickelt hat. Sie gehören damit zu den knapp 60 Prozent der deutschen Kliniken, die das tun.

Besteht nur der leiseste Verdacht, werden Abstriche gemacht. Chefarzt Dr. Joachim Neitzel vom Marienhospital: „Risikopatienten sind solche, die offene Wunden haben, aber auch Bettlägerige oder Menschen, die Dauer-Katheter, Ernährungssonden oder Dialysezugänge haben.“ Seltsamerweise entwickelt der Keim eine besondere Affinität zu Kunststoffen, so dass insbesondere bei der Verwendung von Implantaten wie etwa in der Gefäßchirurgie höchste Alarmstufe herrschen muss.

„An Orten, an denen Patienten aufgenommen werden, entscheiden die Ärzte, ob der Patient ein erhöhtes Risiko auf MRSA hat. „In Witten besteht eine Kooperation zwischen allen am Kranken- und Rettungsdienst Beteiligten“, so Jörg Friedrich, Geschäftsführer am Evangelischen Krankenhaus. Patienten, bei denen die multiresistenten Bakterien festgestellt werden, müssen isoliert werden. „Dafür haben wir extra Einzelzimmer neu hergerichtet, mit einer Umzieh-Schleuse für Personal und Besucher“, so Neitzel.

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