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Zeichen stehen auf Streik

RÜDINGHAUSEN 92,1 Prozent der organisierten Mitarbeiter von Kronenbrot in Witten, Köln und Würselen haben sich bei der Urabstimmung für einen Streik ausgesprochen.

Zeichen stehen auf Streik

Kronenbrot in Witten.

Dieses Ergebnis veröffentliche die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) in der Nacht zu Donnerstag. Die Urabstimmung war noch Anfang der Woche durch einen Antrag der Geschäftsleitung an das Arbeitsgericht Aachen zu verhindern versucht worden. Das Gericht gab jedoch den Weg zur Abstimmung frei.

Angebot erwartet   Jetzt wartet die Gewerkschaft auf ein korrigiertes Angebot der Arbeitgeberseite. „Gibt es das nicht, wird ein Streik bei Kronenbrot kaum noch abwendbar sein“, so NGG-Verhandlungsführer Peter Mogga. „Wir sind fest davon überzeugt, dass wir die ca. 1250 Beschäftigten   mehrheitlich auf unserer Seite haben. Dies haben die erfolgreichen Warnstreiks, das Urabstimmungsergebnis und die vielen Solidarbekundungen gezeigt,“ so Rolf Muckel, Gesamtbetriebsratvorsitzender für alle drei Werke. „Gleichzeitig appellieren wir ganz dringend an die Vernunft der Geschäftsleitung, ihre starre Haltung in Richtung Ungleichbehandlung und Flucht ins Bäckerhandwerk aufzugeben.“

  

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