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Geldsegen aus Bildungspaket

Zusätzliche Mittel fließen in die Sozialarbeit an Schulen

WITTEN/KREIS Über mehr Geld für die Schulsozialarbeiter freut man sich im Rathaus. Man weiß nur noch nicht, wofür man es ausgeben soll. Für die Ausweitung der Schulsozialarbeit auf alle Grundschulen oder für die bessere Betreuung von Jugendlichen beim Übergang von der Schule in den Beruf?

Zusätzliche Mittel fließen in die Sozialarbeit an Schulen

Das zusätzliche Geld aus dem Bildungspaket soll für die Sozialarbeit an Schulen eingesetzt werden.

Mit 195 000 Euro Zuschuss aus dem Bildungs- und Teilhabepaket hatte das Amt für Jugendhilfe in diesem Jahr gerechnet. Nun kommen nach neuen Berechnungen der Kreisverwaltung 65 000 Euro mehr und in den beiden folgenden Jahren sogar jeweils 135 000 Euro zusätzlich. „Das Geld aus dem Bildungspaket haben wir zunächst in die Schulsozialarbeit an 9 der 17 Wittener Grundschulen gesteckt. Für mehr reichte es nicht. Drei Sozialarbeiterinnen betreuen jeweils drei Grundschulen“, erläutert Jutta Schmidt (Foto), Leiterin des Amtes für Jugendhilfe und Schule. Ausgewählt wurden die Schulen unter anderem nach der sozialen Belastung im Umfeld und der Anzahl der Kinder, die gesonderten Förderbedarf haben.

Die Sozialarbeiter beraten Lehrer im Umgang mit Kindern aus schwierigen Verhältnissen, nehmen Kontakt zu Eltern auf und haben in den Ferien bereits Anti-Aggressions-Training für Kinder angeboten. Mit Blick auf das Ziel der Stadt, junge Familien mit den „Frühen Hilfen“ quasi ab Geburt des ersten Kindes zu begleiten, so Jutta Schmidt, sei es sicher sinnvoll, hier weiter zu investieren: „Wenn wir kein Kind zurücklassen wollen, muss es auch in den Grundschulen Hilfsangebote geben.“ In den weiterführenden Schulen gibt es mittlerweile in unterschiedlichem Umfang überall Schulsozialarbeit.

Zwei weitere Sozialarbeiter-Stellen könnten mit dem zusätzlichen Geld des Bundes eingerichtet und damit auch die acht noch fehlenden Grundschulen versorgt werden. Bedarf, so Jutta Schmidt, sei auf jeden Fall da. Schulabgänger bei der Berufswahl und der Suche nach einem Ausbildungsplatz zu unterstützen, so Schmidt, sei jedoch nicht weniger sinnvoll. Schnell soll nun entschieden werden, wohin der unerwartete Geldsegen letztlich fließen wird.

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