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Hohe Bahn-Hürde

Zusatzstufe der Straßenbahn bleibt am Hellweg eingefahren

HEVEN Der Ein und Ausstieg an der Haltestelle Hellweg in Heven ist derzeit ein sportlicher Akt. In Richtung Heven-Dorf bleibt die Zusatzstufe der Bahn eingefahren. Die Distanz zum Boden ist beachtlich. Einige Senioren haben schon Spezialtechniken entwickelt. Jetzt verspricht die Bogestra Abhilfe.

Zusatzstufe der Straßenbahn bleibt am Hellweg eingefahren

Viva inspiziert nach dem Ausstieg die Straßenbahn. Für so einen kleinen Hund ist am Hellweg auch beim Einstieg ein ganz schöner Satz nötig.

„Wir müssen immer erst den Fahrer bitten, die zusätzliche Stufe an der Tür auszufahren“, erklären zwei betroffene ältere Damen am Bahnsteig. Das Problem besteht, seitdem die Linie 310 nach den Gleisbauarbeiten am 4. Juni wieder ihren Betrieb aufgenommen hat. Und zwar nur in Fahrtrichtung Heven-Dorf. Dabei hat sich an der Höhe des neuen Bahnsteigs nach Bogestra-Angaben nichts verändert. Das kann Edelgard Kunert, nicht verstehen. Sie wohnt am Hellweg. Nach mehreren Unfällen hat sie Probleme mit ihren Knien. „Ich muss ganz oft mit der Straßenbahn zu Ärzten oder zur Reha fahren“, sagt sie. Doch mit der 310 kommt sie nach dem Haltestellen-Umbau plötzlich nicht mehr zurecht: „Ich habe beim Aussteigen ganz furchtbare Schmerzen, der Schritt auf den Bahnsteig ist zu groß.“

Gleich beim ersten Mal bat sie darum den Fahrer, doch die zusätzliche Stufe auszufahren, um ihr den Ausstieg zu erleichtern. Doch er habe mit Bedauern erklärt, dass er das nicht dürfe. „Stimmt“, erklärt Bogestra-Sprecherin Sandra Bruns dazu: „Die Stufe kollidiert mit dem Bahnsteig.“ Doch das treffe eigentlich nur für den gegenüber liegenden Bahnsteig zu. In Fahrtrichtung Bochum sei nämlich ein Umbau für die neue Niederflurbahn möglich gewesen. „In Gegenrichtung ging das nicht, da hätten wir den ganzen Kreuzungsbereich anheben müssen“, erläutert die Sprecherin. Darum sei an dieser Stelle auch nur eine Verschönerung des Bahnsteigs erfolgt. So dürfe am Hellweg, Fahrtrichtung Heven-Dorf, durchaus die zusätzliche Stufe ausgefahren werden.

Wie die RN und vor allem die Fahrgäste schon erfahren haben, tun viele Fahrer das aber nicht. Offenbar in dem Irrglauben, auch dort gelte das Verbot. „Möglicherweise ist es ein internes Kommunikationsproblem“, vermutet Sandra Bruns. Sie will dafür sorgen, dass die neuen Regelungen noch einmal deutlich an die Fahrer weitergegeben werden: „Eigentlich stehen dort aber auch eindeutige Schilder.“ Sie hofft, dass bereits heute eine Verbesserung eintritt und die Hevener nicht mehr aus der Straßenbahn ins Freie stolpern müssen: „Darum kümmern wir uns schnell.“

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