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Bochumer Krimiserie

Zweite Heldt-Staffel startete mit guter Quote

BOCHUM Heldt ist zurück – und wie. Die zweite Staffel des Bochum Krimis mit Kai Schumann in der Hauptrolle kommt gut an. Die Quote kann sich sehen lassen, denn sie lag bereits bei der ersten Folge über dem besten Ergebnis der ersten Staffel.

Zweite Heldt-Staffel startete mit guter Quote

Die Serie um Nikolas Heldt (Kai Schumann, v.r.) kommt gut an.

Seine Ermittlungen führten Nikolas Heldt in der ersten Folge in eine Bochumer Klinik – die leider nicht in Bochum steht. Abgesehen davon gab es eine nette Prise Bochum, eine Portion Krimi-Hausmannskost und den Traum vieler Schwiegermütter. „Totalschaden“ hieß die Folge. Der Name war aber nicht Programm. 4,23 Millionen Zuschauer, ein Marktanteil von 14,4 Prozent – mit dem Staffelauftakt kann das ZDF zufrieden sein.Die erste Staffel brachte es im Schnitt auf 3,88 Millionen Zuschauer und einen Marktanteil von 13,3 Prozent. Die erfolgreichste Episode der ersten Staffel war gleich die erste Folge am 24. Januar 2013. 4,10 Millionen Zuschauer schalteten ein. Das entsprach einem Marktanteil von 13,9 Prozent. Die Zahlen stimmten, der Inhalt auch. Große Überraschungen gab es keine, aber nette Wendungen. Der Süßwaren-Fanatiker und Kommissar Nikolas Heldt stolpert gleich in zwei Fälle. Ein Mechaniker wird bei Reparaturen von Heldts altem Benz begraben – ein Unbekannter hat den Wagenheber gelöst. Außerdem ist da noch Meike Behling (Maike Jüttendonk). Ihr Auto wurde manipuliert. Nach einem Unfall landete sie im Krankenhaus.

Neben Unfall und Mord muss der Schokodrops lutschende Heldt sich auch noch mit seinem Vorgesetzten, Hauptkommissar Detlev Grün (Timo Dierkes), auseinander setzen. Heldt wittert einen Zusammenhang der Fälle, Grün nicht. Also muss der dreitagebärtige Ermittler mit Machoallüren sich um das Unfallopfer kümmern – und um dessen Großmutter Elisabeth Behling (Grit Boettcher). Um von ihr Informationen zu bekommen, mimt Heldt für sie den Chauffeur, kümmert sich um Gartenarbeit und – nette Idee – trinkt mit der älteren netten Dame Absinth. Die Handlung ist solide und könnte in Bochum spielen. Könnte. Zwischensequenzen bieten schöne Luftaufnahmen, zeigen Bermudadreieck, Bergbaumuseum oder Hauptbahnhof, bieten Lokalkolorit. Der eigentliche Dreh fand aber – wie gewohnt – in Köln statt. Auch das Krankenhaus, an dessen Tür immerhin Augusta-Krankenhaus steht, befindet sich nicht in Bochum, wie die ZDF-Pressestelle bestätigte. Schade eigentlich. Die nächste Heldt-Folge heißt „Feuerteufel“. In Heldts altem Viertel wurde eine Bäckerei Ziel eines Brandanschlags. Neben Ermittlungen zeichnet sich für Heldt eine Reise in die eigene Vergangenheit ab.

Ob es in der zweiten Folge mehr Bochum gibt, ist fraglich. Immerhin wird ein Teil der Staffel aber noch an der Ruhr-Universität spielen. Dreh dort war im August 2013. Und Ralf Richter bekommt auch noch seinen Auftritt in der zweiten Staffel. Vergangenes Jahr spielte er mit Heldt noch Blitzschach. Dieses Mal gibt Richter den leidenschaftlichen Taubenzüchter.

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