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Gymnasium geht weiteren Schritt in der Digitalisierung des Unterrichts

Anne-Frank-Gymnasium

Im Rahmen der digitalen Ausrichtung der Schule hat das AFG nun einen Kooperationsvertrag mit dem Fraunhofer-Institut unterzeichnet. Diese Form der Kooperation ist eine Premiere.

von Laura Schulz-Gahmen

Werne

, 12.03.2019 / Lesedauer: 2 min
Gymnasium geht weiteren Schritt in der Digitalisierung des Unterrichts

Prof. Dr. Harald P. Mathis (vorne links) und Schulleiter Marcel Damberg bei der Unterzeichnung der Papiere. Hinten (v.l.): Thorsten Kluger, Julia Krickau, Marius Gregg und Maik Bäumer. © Laura Schulz-Gahmen

Nach dem Leitspruch des Fraunhofer-Institutes richtet sicht auch die Digitalstrategie des Anne-Frank-Gymnasiums (AFG): „Unser Anspruch ist es, nicht nur nachzudenken, sondern weiterzudenken.“ Aus diesem Grund scheint der Kooperationsrahmenvertrag, den die Abteilung der Angewandten Informationstechnik FIT des Fraunhofer-Institutes und die Schulleitung des AFG am Dienstagmorgen unterschrieben, nur folgerichtig.

Seit rund sechs Jahren gibt es am AFG digitalen Unterricht. Hier nutzen die Schüler kaum mehr klassische Schulbücher. Auch solche in digitaler Form seien mittlerweile „oldschool“. Unterricht müsse heute sowohl digital als auch interaktiv sein. Zudem soll die Nutzung von Unterrichtsprogrammen für Schüler und Lehrer einen Mehrwert bilden.

Kooperationsverträge sonst nur mit großen Unternehmen

Ohne diesen wäre es kein wirklicher Fortschritt, so Professor Dr. Harald P. Mathis, Leiter des Fraunhofer-Anwendungszentrums SYMILA. „Wir hoffen, dass die Schüler den Unterschied zu anderen Schulen später im Studium erkennen können“, erklärte Lehrer Marius Gregg. Außerdem ist das Gymnasium Mitglied bei MINTec – das Excelence-Schulnetzwerk für Naturwissenschaftsbegeisterte.

Kooperationsrahmenverträge schließt das Fraunhofer-Institut meistens mit großen Unternehmen wie beispielsweise Siemens. Mit einer Schule ist das eine Premiere. Prof. Dr. Mathis: „Das AFG ist Vorreiter und hat einfach losgelegt, statt sich Bange zu machen vor der großen Herausforderung der Digitalisierung. Nur so sind Verbesserungen und Weiterentwicklung möglich.“

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