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Das Digitale war beim Girls- and Boys-Day am Anne-Frank-Gymnasium reine Frauensache

Girls- and Boys-Day

Mädchen sollen für Berufe in der Informations- und Kommunikationstechnik begeistert werden. Ein besonderes Projekt bot das Anne-Frank-Gymnasium am Girls- and Boys-Day in Werne an.

Werne

, 28.03.2019 / Lesedauer: 2 min
Das Digitale war beim Girls- and Boys-Day am Anne-Frank-Gymnasium reine Frauensache

Irina Dell (2.v.l.) und die ehemalige Schülerin Claudia Cyba erläutern den Schülerinnen die Übersetzungs-App, die die Klasse selbst am Computer programmierte. © Helga Felgenträger

Im Computerraum des Anne-Frank-Gymnasiums (AFG) waren die Frauen am Donnerstag unter sich: Erstmalig hatte die Schule aus Anlass des Girls- and Boys-Day zu einem Projekt speziell zur Mädchenförderung eingeladen. „Wir hatten das Glück, dass uns eine ehemalige Schülerin auf diese Möglichkeit angesprochen hatte“, erläutert Pädagoge Marius Gregg, zuständig für die Studien- und Berufsberatung an der Schule.

Claudia Cyba, heute Consulterin des Wirtschaftsprüfungsunternehmens Ernst & Young, hatte 2013 in Werne Abitur gemacht. Sie kam mit ihren beiden Kolleginnen Irina Dell und Andrea Egbringhoff, um den 28 Schülerinnen (8. und 9. Klasse) die Hürde vor einer Männer-Domäne zu nehmen. „Schaut über den Tellerrand“, regte sie im Dialog mit den Schülern an. Mädchen und junge Frauen müssten sich der Digitalisierung stellen.

Handy und Laptop gestellt

Für das Projekt im AFG hatte das EY-Team Laptop und Handy mitgebracht. Ziel war es, eine Übersetzungs-App zu programmieren und dabei zwischen verschiedenen Gestaltungsmöglichkeiten wie Farbe des Buttons, Übersetzungssprache oder Anordnung selbst wählen zu können. Anschließend nahmen die Schülerinnen an einem Quiz teil und erhielten ein Zertifikat.

Deutschlandweit führten weitere EY-Teams an mehr als 20 Schulen die Workshops durch. Pro Schule konnten 20 bis 30 Schülerinnen zwischen 11 und 15 Jahren teilnehmen. „Eigentlich bieten wir dieses Angebot nur in Großstädten an“, sagt Cyba. Aber es sei ihr wichtig, dass die Schülerinnen keine Ängste vor dem digitalen Zeitalter aufbauten. „Ich hätte als Schülerin so einen Workshop auch gut gefunden.“

Schülerin Maria war begeistert: „Es macht Spaß, etwas Neues auszuprobieren“, sagt sie. Sie hatte den Eindruck, dass das Programmieren auch gar nicht so schwer war.

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