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Eurobahn zwischen Dortmund und Münster: Neue Fahrzeuge sind fast alle wieder im Einsatz

rnEurobahn-Linie RB50

Gute Nachrichten von Eurobahn-Betreiber Keolis: Wie geplant haben die neuen Fahrzeuge die Werkstatt wieder verlassen. Mit einer Ausnahme. Was bedeutet das für die Kunden auf der RB50?

Werne, Ascheberg, Dortmund, Lünen, Capelle

, 04.02.2019 / Lesedauer: 2 min

Vor knapp sieben Wochen wurden die neuen Fahrzeuge mit dem Namen Flirt 3 auf die Schiene geschickt. Dann mussten sie schon wieder in die Werkstatt. Der Grund: An zwei der neuen Fahrzeuge haben sich laut Keolis-Unternehmenssprecherin Nicole Pizzuti Schrauben gelöst. An einem Kabel seien Schmorspuren erkannt worden.

Plan geht auf - mit einer Ausnahme

„Im schlimmsten Fall hätte es zu einem Brand kommen können. Deshalb haben wir aus Sicherheitsgründen vorsichtshalber alle 13 Fahrzeuge in die Werkstatt geholt“, erklärte sie in der vergangenen Woche. Bis spätestens Sonntag, 3. Februar, sollten alle Fahrzeuge wieder im Einsatz sein.

Der Plan ging auf. Mit einer Ausnahme. „Ein Fahrzeug steht noch in der Werkstatt, um eine Instandhaltung durchzuführen“, erklärte Pizzuti. Dieses Fahrzeug fehlt deshalb weiterhin auf der RB50 zwischen Dortmund und Münster. Dieses Fahrzeug fehlt bis voraussichtlich bis Freitag, 8. Februar, auf der RB50 zwischen Dortmund und Münster. Es könne in diesem Zeitraum wieder zu Kapazitätsengpässen kommen, so die Unternehmenssprecherin.

Hoffnung auf bessere Zeiten

Laut Pizzuti gibt es aber keine weiteren Einschränkungen für die Fahrgäste. „Der Betrieb läuft regulär“, sagt sie. Pizzutis Blick in die Statistik zeigt, dass es am Montagmorgen, 4. Februar, keine Verspätung auf der Linie gab. Ein Zug sei aber nur mit einem Waggon gefahren, sodass es ein vermindertes Sitzplatzangebot für die Fahrgäste gab.

„Wir sind natürlich sehr froh, dass wir jetzt den Zeitplan einhalten können und die neuen Fahrzeuge wieder im Einsatz sind“, sagt Nicole Pizzuti. Nun hofft sie, dass rund um die Eurobahn Ruhe einkehrt.

Weil der Fern- und Güterverkehr aufgrund von Bauarbeiten und Geschwindigkeitsbegrenzungen noch bis Juni umgeleitet wird, kann Keolis als Betreiber die eingleisige Strecke mit der Eurobahn allein nutzen: So verzeichnete man bei Keolis Ende des Jahres 2018 eine Pünktlichkeit von 96 bis 98 Prozent - bevor die neuen Fahrzeuge als Vorsichtsmaßnahme in die Werkstatt mussten.

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