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Neubau der Wiehagenschule: Verantwortliche kommentieren Gerüchte um Bauverzögerung

rnWiehagenschule Werne

Der Neubau der Wiehagenschule in Werne schreitet voran. Doch ein möglicher Streit zwischen dem Architekten und Fachpersonal könnte den Bau verzögern. Ist etwas dran an den Gerüchten?

Werne

, 12.02.2019 / Lesedauer: 3 min

Zum neuen Schuljahr 2019/20 sollen die Kinder in die neue Wiehagenschule an der Stockumer Straße ziehen. In den Sommerferien soll der Neubau fertiggestellt werden – auch wenn auf der Internetseite der Stadt Werne noch von Frühjahr 2019 die Rede ist. Mittlerweile gehen die Verantwortlichen von Sommer 2019 aus.

Das hatte zuletzt auch Bürgermeister Lothar Christ beim Richtfest im September 2018 gesagt. Doch nun wurden Stimmen laut, die Fertigstellung könne sich verzögern. Hintergrund sei ein Disput zwischen dem Architekten und Fachpersonal.

„Verzögerungen mit eingeplant“

„Davon höre ich zum ersten Mal“, sagt Stadtkämmerer Marco Schulze-Beckinghausen auf Nachfrage. Klar, zwischen dem Fachpersonal könne es immer mal wieder zu Diskussionen über die Detailausführung von Arbeiten gehen. Von Differenzen, die den Bau verzögern könnten, könne aber keine Rede sein, so der Stadtkämmerer weiter.

Neubau der Wiehagenschule: Verantwortliche kommentieren Gerüchte um Bauverzögerung

An der Stockumer Straße entsteht der Neubau der Wiehagenschule. © Mario Bartlewski

Er gehe zu diesem Zeitpunkt deshalb weiterhin davon aus, dass der Neubau im Sommer fertiggestellt und die Schüler nach den Ferien an der Stockumer Straße lernen könnten. „Es kann immer mal zu Verzögerungen bei einzelnen Gewerken kommen. Aber das haben wir mit einem entsprechenden Puffer mit einberechnet“, erklärt Marco Schulze-Beckinghausen. Demnach befinde man sich mit dem Neubau weiter im Zeit- und Kostenplan.

Zeitliches Nadelöhr

Ob man bis zum Sommer daran festhalten kann, entscheidet sich aber wohl in den kommenden Wochen. Nun stehen wegweisende Arbeiten an, die schließlich zeigen, ob der Plan tatsächlich eingehalten werden kann.

Laut Björn Rother vom Gebäudemanagement der Stadt Werne stehen in diesen Tagen die Arbeiten am Bodenbelag an. Zunächst verlegen die Techniker den Estrich und das Dämmmaterial, ehe die Fußbodenheizung installiert werden kann. Auch finale Trockenbauarbeiten stehen auf dem Programm. Wenn all das nach Plan läuft, könne man am Termin der Fertigstellung zu den Sommerferien festhalten, erklärt Rother.

Fliesen- und Malerarbeiten wohl ab April

Zum kommenden Wochenende soll das gesamte Gebäude verdichtet sein, sprich die Fenster und Außentüren installiert sein. Das künftige Foyer und die Mensa seien größtenteils verglast, so Rother.

Als nächstes installieren die Mitarbeiter die Abhangdecken, ehe das Fachpersonal mit dem Innenausbau beginnt. Ab April rechnet Björn Rother mit der Installation der Treppengeländer, den Fliesen- und Malerarbeiten.

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