15-Jähriger sprühte am Ahauser Gymnasium mit Pfefferspray

Täter nach Großalarm ermittelt

Ein 15-jähriger Schüler hat den Gasalarm mit kompletter Räumung des Alexander-Hegius-Gymnasiums in Ahaus am Mittwoch, 13. Mai, ausgelöst. Wie die Polizei berichtet, hat der Schüler auf einem Schulflur Pfefferspray "ausprobiert".

AHAUS

von Bernd Schlusemann, pd

, 21.05.2015, 16:56 Uhr / Lesedauer: 1 min
15-Jähriger sprühte am Ahauser Gymnasium mit Pfefferspray

Wegen der zunächst unübersichtlichen Lage hat die Feuerwehr kreisweiten Alarm ausgelöst. 117 Personen klagten letztlich über Reizungen.

Das führte zu Atemwegsreizungen bei vielen Schülern und dem Großeinsatz von Rettungskräften. Allein vier Rettungshubschrauber landeten im Bereich der Schule und Rettungskräfte aus dem gesamten Kreis Borken wurden nach Ahaus zusammengezogen.

Ermittler der Ahauser Kriminalpolizei konnten am Donnerstag (21.5.) einen 15-jährigen Ahauser, der Schüler des Gymnasiums an der Fuistingstraße ist, als Verursacher überführen. Der Junge räumte ein, kurz vor einer Unterrichtsstunde im Flur des naturwissenschaftlichen Traktes das Pfeffersprays ausprobiert und einen Stoß versprüht zu haben.

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Feuerwehr nach Gasalarm im Einsatz am Alexander-Hegius-Gymnasium

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Nach dem Alarm in den naturwissenschaftlichen Räumen wurde die Schule inzwischen komplett evakuiert. Die Feuerwehr sucht nach der Ursache für den beißenden Geruch.© Foto: Stephan Teine
Nach dem Alarm in den naturwissenschaftlichen Räumen wurde die Schule inzwischen komplett evakuiert. Die Feuerwehr sucht nach der Ursache für den beißenden Geruch.© Foto: Stephan Teine
Nach dem Alarm in den naturwissenschaftlichen Räumen wurde die Schule inzwischen komplett evakuiert. Die Feuerwehr sucht nach der Ursache für den beißenden Geruch.© Foto: Stephan Teine
Nach dem Alarm in den naturwissenschaftlichen Räumen wurde die Schule inzwischen komplett evakuiert. Die Feuerwehr sucht nach der Ursache für den beißenden Geruch.© Foto: Stephan Teine
Nach dem Alarm in den naturwissenschaftlichen Räumen wurde die Schule inzwischen komplett evakuiert. Die Feuerwehr sucht nach der Ursache für den beißenden Geruch.© Foto: Stephan Teine
Nach dem Alarm in den naturwissenschaftlichen Räumen wurde die Schule inzwischen komplett evakuiert. Die Feuerwehr sucht nach der Ursache für den beißenden Geruch.© Foto: Stephan Teine
Nach dem Alarm in den naturwissenschaftlichen Räumen wurde die Schule inzwischen komplett evakuiert. Die Feuerwehr sucht nach der Ursache für den beißenden Geruch.© Foto: Stephan Teine
Nach dem Alarm in den naturwissenschaftlichen Räumen wurde die Schule inzwischen komplett evakuiert. Die Feuerwehr sucht nach der Ursache für den beißenden Geruch.© Foto: Stephan Teine
Nach dem Alarm in den naturwissenschaftlichen Räumen wurde die Schule inzwischen komplett evakuiert. Die Feuerwehr sucht nach der Ursache für den beißenden Geruch.© Foto: Stephan Teine
Nach dem Alarm in den naturwissenschaftlichen Räumen wurde die Schule inzwischen komplett evakuiert. Die Feuerwehr sucht nach der Ursache für den beißenden Geruch.© Foto: Stephan Teine
Nach dem Alarm in den naturwissenschaftlichen Räumen wurde die Schule inzwischen komplett evakuiert. Die Feuerwehr sucht nach der Ursache für den beißenden Geruch.© Foto: Stephan Teine
Nach dem Alarm in den naturwissenschaftlichen Räumen wurde die Schule inzwischen komplett evakuiert. Die Feuerwehr sucht nach der Ursache für den beißenden Geruch.© Foto: Stephan Teine
Nach dem Alarm in den naturwissenschaftlichen Räumen wurde die Schule inzwischen komplett evakuiert. Die Feuerwehr sucht nach der Ursache für den beißenden Geruch.© Foto: Stephan Teine
Schlagworte Ahaus

In der Folge klagten insgesamt 117 Personen über Atemwegreizungen und die Schule musste geräumt werden.

Sechs Personen mussten zur ambulanten Behandlung ins Krankenhaus

Glücklicherweise stellte sich wenig später heraus, dass keine betroffene Person wegen der Reizung stationär oder ambulant ins Krankenhaus musste. Bis auf sechs Personen, die im Zusammenhang mit dem Vorfall aufgrund von Vorerkrankungen oder Begleiterscheinungen ambulant im Ahauser Krankenhaus behandelt wurden, konnten alle Schüler des Gymnasiums nach Hause entlassen werden.

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Der 15-Jährige erklärte gegenüber den Ermittlern, die Pfefferspraydose an dem betreffenden Mittwoch auf dem Schulgelände gefunden und später weggeworfen zu haben. Bislang konnte sie nicht aufgefunden werden. Ein konkretes Motiv zum Versprühen des Pfeffersprays hatte der Jugendliche nicht. Auf den 15-Jährigen kommt jetzt ein mögliches Strafverfahren zu. Inwieweit er für die Kosten des Einsatzes aufkommen muss, steht noch nicht fest.

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