18-Jährigem Alstätter geht es wieder besser

Nach Schnüffeldrogenkonsum

Großes Glück hatte der 18-Jährige, der am Samstag offensichtlich aus Versehen eine flüssige "Schnüffeldroge" getrunken hatte: Es ging ihm am Montag schon wieder viel besser.

AHAUS

21.06.2016, 05:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Doch der junge Mann hätte seinen Irrtum auch leicht mit dem Leben bezahlen können. Denn wer von der Flüssigkeit trinkt, statt daran nur zu riechen, muss mit Verätzungen und Vergiftungserscheinungen rechnen. Eine 21-jährige Genferin starb im Jahr 2012, als sie die Droge irrtümlich getrunken hatte.

Die nach Alstätte mitgebrachten Ampullen "Jungle Juice" gehören zu einer Drogengruppe, die unter der Bezeichnung Poppers bekannt sind. Die Stoffe darin fallen nicht unter das Betäubungsmittelgesetz. Der Besitz ist daher nicht illegal, der Handel damit erfordert jedoch eine besondere Erlaubnis. Viele Konsumenten beziehen sie jedoch über entsprechende Shops aus dem Internet als sogenannte "Legal Highs".

Poppers

Bei Poppers besteht auch beim bloßen Schnüffeln durchaus die Gefahr von Nebenwirkungen. In unserer Region spielen Poppers keine besondere Rolle, berichtete Frank Rentmeister, Sprecher der Kreispolizeibehörde Borken, auf Anfrage unserer Zeitung.

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