Ahauser erwarten knappes Rennen

Bürgermeister-Stichwahl

Die erste Runde der Bürgermeisterwahl in Ahaus brachte kein eindeutiges Ergebnis: In knapp zwei Wochen gibt es deshalb eine Stichwahl zwischen Karola Voß (unabhängig) und Christoph Almering (CDU). Wie Ahauser und die ausgeschiedenen Kandidaten auf den anstehenden Wahlgang blicken, ist zwar unterschiedlich. Doch eines war fast allen klar: Eine Stichwahl musste es werden.

AHAUS

14.09.2015, 17:48 Uhr / Lesedauer: 1 min
Ahauser erwarten knappes Rennen

Die Wahl hat ein sehr knappes Ergebnis gebracht. Jetzt steht noch die Stichwahl aus.

Aus sechs mach’ zwei: So verringerte sich die Zahl der Kandidaten für die Stelle des Ahauser Bürgermeisteramtes am vergangenen Sonntag. Die Bürger haben gewählt, und sie werden es bei der nahenden Stichwahl erneut tun dürfen: Christoph Almering (CDU) oder die unabhängige Kandidatin Karola Voß.

Wie bewerten Ahauser Bürger den Wahlausgang? Einigen stellte die Münsterland Zeitung genau diese Frage. Hermann Giebing hätte es anders erwartet: "Ich bin überrascht, dass jetzt beide Wüllener gegeneinander antreten. Ich glaube, dass Christoph Almering durch seine Parteizugehörigkeit die Nase vorn hat." Besonders Frauen scheinen das anders zu sehen: "Frischer Wind würde hier gut tun. Wir sehen Karola Voß vorne, auch wenn die Stichwahl nicht überraschend kam", meinen Lea und Marion Tembrink.

Knappes Ergebnis möglich

Viele Bürger sind jedoch trotz persönlicher Tendenzen der Meinung, dass der Ausgang der Stichwahl nicht vorhersagbar ist; viele erwarten ein knappes Rennen. Die Münsterland Zeitung hat auch die vier gescheiterten Kandidaten zu ihren Einschätzungen befragt. Frank Beckert sieht noch keinen Favoriten. "Nicht zu wählen kommt aber auch nicht in Frage, also muss ich mir noch intensiv Gedanken machen", meint er.

Ingo Woolderink meint: "Ich werde mich für keinen Kandidaten aussprechen. Der Wähler hat jetzt zu entscheiden." Auch Jürgen Schmeier will sich nicht festlegen: "Der Ausgang ist völlig offen. Der erste Wahlgang hat gezeigt, dass ein Ergebnis nicht kalkulierbar ist." Reinhard Horst konnte bis Redaktionsschluss nicht erreicht werden.

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