Ein Taxifahrer musste sich vor dem Schöffengericht verantworten. Ihm wurde vorgeworfen, eine Ahauserin in ihrer Wohnung vergewaltigt zu haben. Der Mann wurde freigesprochen.
Ein Taxifahrer musste sich vor dem Schöffengericht verantworten. Ihm wurde vorgeworfen, eine Ahauserin in ihrer Wohnung vergewaltigt zu haben. Der Mann wurde freigesprochen. © picture alliance / dpa
Schöffengericht

Ahauserin beschuldigt Taxifahrer, sie in ihrer Wohnung vergewaltigt zu haben

Ist am Ende einer Taxifahrt in Ahaus ein Verbrechen geschehen? Oder wurde ein Familienvater zu Unrecht beschuldigt? Klare Antworten auf diese Frage gibt es nicht – wohl aber einen Freispruch.

Die Anklage wog schwer und war scheinbar von DNA-Spuren gestützt: Ein 54-jähriger Taxifahrer aus Münster soll in der Nacht zum 22. Januar 2020 eine 36-jährige Ahauserin in ihrer Wohnung gegen ihren Willen sexuell bedrängt, erniedrigt und vergewaltigt haben.

Zeugin: „Ich hatte einfach Angst“

Angeklagter: „Sie wollte Sex“

Zeugin schilderte unterschiedliche Versionen des Geschehens

Sachverständige sorgen für Prozesswende

Zeugin muss trotz unglaubhafter Aussage keine Lügnerin sein

Über den Autor
Redakteur
Vor Ort und nah dran für den Leser, hört gerne auch die andere Seite
Zur Autorenseite

Durchblick am Mittwoch​

Ob Corona, politische Ereignisse oder aktuelle Krisen. Ulrich Breulmann beleuchtet für Sie immer mittwochs die Nachrichten der Woche. Damit Sie den Durchblick behalten.

Informationen zur Datenverarbeitung im Rahmen des Newsletters finden Sie hier.