Almering und Voß liefern sich Kopf-an-Kopf-Rennen

Aktion der Münsterland Zeitung

Bevor die Ahauser Bürger am Sonntag, 27. September, in der Stichwahl erneut ihr Kreuzchen für einen Bürgermeisterkandidaten machen, haben unsere Leser in der kommenden Woche noch einmal Gelegenheit, den Bewerbern um das Amt bei einer Podiumsdiskussion auf den Zahn zu fühlen.

AHAUS

von Von Christiane Nitsche und Marleen Halbach

, 16.09.2015, 18:57 Uhr / Lesedauer: 2 min
Almering und Voß liefern sich Kopf-an-Kopf-Rennen

Es geht um den Einzug ins Rathaus.

Wer wird neuer Bürgermeister in Ahaus? Diese Frage wird in Ahaus per Stichwahl entschieden: Zur Wahl stehen Christoph Almering (CDU), der im ersten Wahlgang 36,3 Prozent der Stimmen auf sich vereinte und Karola Voß (parteilos), die mit 33,8 Prozent der Stimmen dagegen hielt. Die Wahl am Sonntag, 27. September, verspricht, einen ähnlich spannenden Verlauf zu nehmen.

Vorher bietet die Münsterland Zeitung den Wählern nach der ersten, großen Diskussionsrunde Ende April noch einmal die Gelegenheit, sich ein Bild von den beiden Kandidaten für die Stichwahl zu machen. Damals hatten die Kandidaten noch ohne Beteiligung von Karola Voß diskutiert. Sie hatte erst später ihre Kandidatur erklärt. Wie im April die seinerzeit bekannten fünf Kandidaten, werden nun die beiden Bewerber um das Bürgermeisteramt die Fragen von Bernd Schlusemann, Redaktionsleiter der Münsterland Zeitung, beantworten.

Kein Spaziergang

Der Redakteur kündigt an, dass die Runde kein Spaziergang für die beiden Bewerber werden soll. "Es kommen auch durchaus unbequeme Fragen auf den Tisch", betont Schlusemann. Natürlich bekommen auch die Zuhörer im Saal wieder Gelegenheit, Fragen zu stellen.

Der Auftritt von Almering und Voß verspricht viel Spannung, geht es doch darum, vier Tage vor der Wahl möglichst viele Wähler zu mobilisieren, zur Wahl zu gehen und ihr Kreuzchen an der für sie richtigen Stelle zu machen. Bei der ersten Wahlrunde am Sonntag, 13. September, hatten sich die beiden ein Kopf-an-Kopf-Rennen geliefert, aus dem CDU-Kandidat Christoph Almering mit leichtem Vorsprung von 2,5 Prozent hervorging.

Wähler entscheidet

Alle anderen Kandidaten fielen deutlich dahinter zurück und spielen für den Ausgang der Wahl keine Rolle mehr. Eine Woche vor der Podiumsdiskussion hat die Münsterland Zeitung bei den Parteien und Wählergemeinschaften, die keinen Kandidaten mehr im Rennen um das Bürgermeisteramt vorweisen können, nach ihren Empfehlungen für die Wähler gefragt. Norbert Frankemölle, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der Wählergemeinschaft Wüllen (WGW), erklärt dazu auf Anfrage: "Ich empfehle niemanden. Unser Kandidat ist ausgeschieden, jetzt muss der Wähler entscheiden."

Dietmar Eisele, Ortsvorsitzender der Partei Bündnis 90/Die Grünen, äußert sich ähnlich: "Wir haben noch keine Entscheidung getroffen und tendieren mehrheitlich dazu, keine offizielle Empfehlung auszusprechen."

Wahlempfehlung folgt

"Wir werden spätestens nächste Woche eine Erklärung dazu herausgeben", verspricht der SPD-Vorsitzende Ludwig Niestegge. Seine Partei wolle in jedem Fall eine Empfehlung abgeben, die müsse allerdings noch mit den Kollegen abgestimmt werden. "Wir müssen da schon Flagge zeigen", sagt er.

Bei der UWG gibt es wiederum keine Wahlempfehlung, wie ihr Fraktionsvorsitzender Felix Ruwe erklärt. "Ich persönlich glaube aber: Wer vorher unabhängig gewählt hat, wird das auch wieder tun."

Kandidatenrunde vor der Stichwahl. Veranstalter: Münsterland Zeitung, Ort: Tobit-Campus, Parallelstraße 41, Termin: 23. September. Beginn: 19 Uhr, Eintritt frei.

Lesen Sie jetzt