Arbeiten für Höchstspannung

13.07.2007, 20:55 Uhr / Lesedauer: 1 min

Ahaus Ihr Arbeitsplatz ist schwindelerregend hoch. Wie kleine farbige Punkte klettern RWE-Monteure irgendwo ganz oben in den Masten der Höchstspannungsleitung zwischen Ottenstein und Wüllen herum. Wenn sie die Arme nur weit genug ausstreckten, so scheint es, könnten sie die dunkelgrauen Regenwolken knapp über ihnen berühren.

Was unten den Betrachter den Atem anhalten lässt, ist für die RWE Routine: Instandsetzungsarbeiten an der insgesamt über 100 Kilometer langen 380 000-Volt-Leitung von Kusenhorst bei Marl über Gronau bis Hanekenfähr bei Lingen - einschließlich Ahaus - , die seit Mai durchgeführt werden. Bis Dezember sollen die Masten modernisiert und der Durchhang der Leitungen reguliert sein. 18 Masten werden auch erhöht. Das gesamte Modernisierungsprogramm kostet rund elf Millionen Euro. sy-

Trotz der Betriebsamkeit in den Masten: Durch Umschaltung des Netzes bleibt laut RWE die Stromversorgung erhalten.

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