Arzt aus Ahaus übersteht Einsatz im Erdbebengebiet

Gefahren in Nepal

Dr. Dipu Makaju ist wieder zuhause. Am Samstag ist der Chirurg aus Ahaus von seinem Einsatz im Erdbebengebiet von Nepal wiedergekommen. Unverletzt. Dabei hat er immenses Glück gehabt.

AHAUS

, 26.05.2015 / Lesedauer: 3 min
Arzt aus Ahaus übersteht Einsatz im Erdbebengebiet

Zehn Tage war Dr. Dipu Makaju in seiner Heimat Nepal im Erdbebengebiet im Einsatz. Nur knapp ist er selbst dem schweren Nachbeben und mehreren Lawinen entkommen. Er will weiter Spenden für den Wiederaufbau sammeln.

Bei dem zweiten Beben war Makaju gerade dabei, Hilfsgüter aus einem Lagerraum in ein Auto zu verladen. Erst bebte die Erde, dann lösten sich auf den umliegenden Berghängen mehrere Schuttlawinen. Das Auto wurde völlig zerstört. Auch der Lagerraum wurde schwer beschädigt und drohte einzustürzen. „Wir waren da gerade auf der offenen Straße. Zum Glück“, sagt er. Zu Fuß ging es dann in ein 90 Minuten entferntes Militärlager. Von dort wurde er dann per Hubschrauber geborgen.

Zehn Tage im Einsatz

Insgesamt zehn Tage war er in seiner Heimatstadt Dhulikhel und hat Hilfsgüter von verschiedenen Organisationen an die 18 Hilfsposten des Krankenhauses von Dhulikhel verteilt. Insgesamt über vier Tonnen Verbandmaterial und Medikamente. In einem Dorf nahe der chinesischen Grenze erlebte er dann das zweite Erdbeben hautnah mit. Kontakt nach Deutschland gab es in dieser Zeit nur ab und zu (Münsterland Zeitung berichtete). „Meine Familie hat sich große Sorgen gemacht“, schildert der Chirurg seine Erfahrungen. Auch, weil vor seiner Reise noch gar nicht genau klar war, was er in Nepal tun würde. „Ich habe mich dann im Krankenhaus in Dhulikhel gemeldet und wurde dafür eingeteilt, die Hilfsgüter zu verteilen.

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Ahauser Arzt schildert Eindrücke aus dem Erdbebengebiet

Zehn Tage hat er in seiner Heimat Nepal den Menschen im Erdbebengebiet geholfen. Dr. Dipu Makaju, Chirurg am Ahauser Marienkrankenhaus, ist inzwischen wohlbehalten wieder in Deutschland angekommen. Der Eindrücke vor Ort haben ihn tief bewegt.
26.05.2015
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Dr. Dipu Makaju, inzwischen wieder zurück in Ahaus, kann die Eindrücke nur schwer in Worte fassen.© Foto: Dr. Dipu Makaju
Zehn Tage war Dr. Dipu Makaju in seiner Heimat Nepal im Erdbebengebiet im Einsatz. Nur knapp ist er selbst dem schweren Nachbeben und mehreren Lawinen entkommen. Er will weiter Spenden für den Wiederaufbau sammeln.© Foto: Dr. Dipu Makaju
Zehn Tage war Dr. Dipu Makaju in seiner Heimat Nepal im Erdbebengebiet im Einsatz. Nur knapp ist er selbst dem schweren Nachbeben und mehreren Lawinen entkommen. Er will weiter Spenden für den Wiederaufbau sammeln.© Foto: Dr. Dipu Makaju
Zehn Tage war Dr. Dipu Makaju in seiner Heimat Nepal im Erdbebengebiet im Einsatz. Nur knapp ist er selbst dem schweren Nachbeben und mehreren Lawinen entkommen. Er will weiter Spenden für den Wiederaufbau sammeln.© Foto: Dr. Dipu Makaju
Zehn Tage war Dr. Dipu Makaju in seiner Heimat Nepal im Erdbebengebiet im Einsatz. Nur knapp ist er selbst dem schweren Nachbeben und mehreren Lawinen entkommen. Er will weiter Spenden für den Wiederaufbau sammeln.© Foto: Dr. Dipu Makaju
Zehn Tage war Dr. Dipu Makaju in seiner Heimat Nepal im Erdbebengebiet im Einsatz. Nur knapp ist er selbst dem schweren Nachbeben und mehreren Lawinen entkommen. Er will weiter Spenden für den Wiederaufbau sammeln.© Foto: Dr. Dipu Makaju
Zehn Tage war Dr. Dipu Makaju in seiner Heimat Nepal im Erdbebengebiet im Einsatz. Nur knapp ist er selbst dem schweren Nachbeben und mehreren Lawinen entkommen. Er will weiter Spenden für den Wiederaufbau sammeln.© Foto: Dr. Dipu Makaju
Zehn Tage war Dr. Dipu Makaju in seiner Heimat Nepal im Erdbebengebiet im Einsatz. Nur knapp ist er selbst dem schweren Nachbeben und mehreren Lawinen entkommen. Er will weiter Spenden für den Wiederaufbau sammeln.© Foto: Dr. Dipu Makaju
Zehn Tage war Dr. Dipu Makaju in seiner Heimat Nepal im Erdbebengebiet im Einsatz. Nur knapp ist er selbst dem schweren Nachbeben und mehreren Lawinen entkommen. Er will weiter Spenden für den Wiederaufbau sammeln.© Foto: Dr. Dipu Makaju
Zehn Tage war Dr. Dipu Makaju in seiner Heimat Nepal im Erdbebengebiet im Einsatz. Nur knapp ist er selbst dem schweren Nachbeben und mehreren Lawinen entkommen. Er will weiter Spenden für den Wiederaufbau sammeln.© Foto: Dr. Dipu Makaju
Zehn Tage war Dr. Dipu Makaju in seiner Heimat Nepal im Erdbebengebiet im Einsatz. Nur knapp ist er selbst dem schweren Nachbeben und mehreren Lawinen entkommen. Er will weiter Spenden für den Wiederaufbau sammeln.© Foto: Dr. Dipu Makaju
Zehn Tage war Dr. Dipu Makaju in seiner Heimat Nepal im Erdbebengebiet im Einsatz. Nur knapp ist er selbst dem schweren Nachbeben und mehreren Lawinen entkommen. Er will weiter Spenden für den Wiederaufbau sammeln.© Foto: Dr. Dipu Makaju
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Zehn Tage war Dr. Dipu Makaju in seiner Heimat Nepal im Erdbebengebiet im Einsatz. Nur knapp ist er selbst dem schweren Nachbeben und mehreren Lawinen entkommen. Er will weiter Spenden für den Wiederaufbau sammeln.© Foto: Dr. Dipu Makaju
Zehn Tage war Dr. Dipu Makaju in seiner Heimat Nepal im Erdbebengebiet im Einsatz. Nur knapp ist er selbst dem schweren Nachbeben und mehreren Lawinen entkommen. Er will weiter Spenden für den Wiederaufbau sammeln.© Foto: Dr. Dipu Makaju
Zehn Tage war Dr. Dipu Makaju in seiner Heimat Nepal im Erdbebengebiet im Einsatz. Nur knapp ist er selbst dem schweren Nachbeben und mehreren Lawinen entkommen. Er will weiter Spenden für den Wiederaufbau sammeln.© Foto: Dr. Dipu Makaju
Zehn Tage war Dr. Dipu Makaju in seiner Heimat Nepal im Erdbebengebiet im Einsatz. Nur knapp ist er selbst dem schweren Nachbeben und mehreren Lawinen entkommen. Er will weiter Spenden für den Wiederaufbau sammeln.© Foto: Dr. Dipu Makaju
Zehn Tage war Dr. Dipu Makaju in seiner Heimat Nepal im Erdbebengebiet im Einsatz. Nur knapp ist er selbst dem schweren Nachbeben und mehreren Lawinen entkommen. Er will weiter Spenden für den Wiederaufbau sammeln.© Foto: Dr. Dipu Makaju
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Zehn Tage war Dr. Dipu Makaju in seiner Heimat Nepal im Erdbebengebiet im Einsatz. Nur knapp ist er selbst dem schweren Nachbeben und mehreren Lawinen entkommen. Er will weiter Spenden für den Wiederaufbau sammeln.© Foto: Dr. Dipu Makaju
Zehn Tage war Dr. Dipu Makaju in seiner Heimat Nepal im Erdbebengebiet im Einsatz. Nur knapp ist er selbst dem schweren Nachbeben und mehreren Lawinen entkommen. Er will weiter Spenden für den Wiederaufbau sammeln.© Foto: Dr. Dipu Makaju
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Zehn Tage war Dr. Dipu Makaju in seiner Heimat Nepal im Erdbebengebiet im Einsatz. Nur knapp ist er selbst dem schweren Nachbeben und mehreren Lawinen entkommen. Er will weiter Spenden für den Wiederaufbau sammeln.© Foto: Dr. Dipu Makaju
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Zehn Tage war Dr. Dipu Makaju in seiner Heimat Nepal im Erdbebengebiet im Einsatz. Nur knapp ist er selbst dem schweren Nachbeben und mehreren Lawinen entkommen. Er will weiter Spenden für den Wiederaufbau sammeln.© Foto: Dr. Dipu Makaju
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Zehn Tage war Dr. Dipu Makaju in seiner Heimat Nepal im Erdbebengebiet im Einsatz. Nur knapp ist er selbst dem schweren Nachbeben und mehreren Lawinen entkommen. Er will weiter Spenden für den Wiederaufbau sammeln.© Foto: Dr. Dipu Makaju
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Zehn Tage war Dr. Dipu Makaju in seiner Heimat Nepal im Erdbebengebiet im Einsatz. Nur knapp ist er selbst dem schweren Nachbeben und mehreren Lawinen entkommen. Er will weiter Spenden für den Wiederaufbau sammeln.© Foto: Dr. Dipu Makaju
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Schlagworte Ahaus

Noch fällt es ihm schwer, das Erlebte zu verarbeiten. „Mir geht es hier gut“, sagt er. Sobald er aber an die Menschen denke, die er in Nepal zurückgelassen hat, wird ihm schwer ums Herz. Besonders schlimm für ihn: Vor dem zweiten heftigen Erdbeben hatte sich die Lage in dem zentralasiatischen Land schon wieder etwas beruhigt. „Dann ging alles praktisch wieder von vorne los“, sagt er. Mit dem zweiten Beben – knapp zwei Wochen nach dem ersten Beben – wurde die gesamte Arbeit wieder zunichte gemacht.

Noch keine Ruhe

Auch wenn sich die Lage in dem Katastrophengebiet jetzt langsam etwas entspannt, können die Menschen dort noch nicht durchatmen. „Der Monsun steht vor der Tür. Ende Juni beginnt die Regenzeit“, sagt Makaju. Bis dahin sollen von verschiedenen Hilfsorganisationen Behelfsunterkünfte aufgestellt werden. „Die Zeit drängt“, sagt der Mediziner. Auch sei es wegen der zerstörten Infrastruktur immer noch schwierig, die Hilfsgüter dorthin zu bringen, wo sie benötigt wird. Makaju will zwar vorerst nicht wieder in seine Heimat fliegen, den Wiederaufbau aber aus Deutschland unterstützen. So will er Spenden sammeln und auf Vorträgen über die Katastrophe berichten.

Die Menschen in der Krisenregion leben, seinen Berichten nach, in Angst vor weiteren Beben. „Es war schwer, sie zu verlassen“, erklärt er.

Dankbar ist Dr. Dipu Makaju für die Hilfsbereitschaft in Ahaus. Schon vor seiner Abreise waren über 4000 Euro zusammengekommen, die Makaju an das Krankenhaus in Dhulikhel überreicht hat. Auf dem Spendenkonto, das der Lionsclub zusammen mit dem Arzt und dem Ahauser Krankenhaus eingerichtet hat, liegen an die 8000 Euro Spenden.

Über Verwendung wird noch entschieden

„Wir wissen noch nicht genau, was wir mit dem Geld machen“, sagt Dr. Martin Meyer, Chefarzt der Chirurgie im Ahauser Krankenhaus. Er hat den Kontakt zwischen Dr. Makaju und Lionsclub hergestellt und auch am Krankenhaus und in Ahaus um Spenden geworben.

Schließlich sollen die Spenden lokal in Dhulikhel, der Heimatstadt von Dr. Dipu Makaju, helfen, sagt er. Deswegen laufen gerade noch weitere Planungen.

Vortrag bei Konzert in Gronau

Im Rahmen eines Konzerts des Maharay-Trios im Glashaus in Gronau wird Dr. Dipu Makaju von seinem Einsatz in Nepal berichten und auch weitere Fotos zeigen. Vortrag und das Konzert mit klassischer indischer Musik beginnen am 11. Juni um 19.30 Uhr. Tickets gibt es noch an der Abendkasse.

Interessierte, die Geld für die Unterstützung der Erdbebenopfer in Nepal spenden wollen, können dafür weiter das Konto des Lionsclubs Ahaus nutzen. Die Kontodaten sind beim oder im Sekretariat der Chirurgie im Marienkrankenhaus, Tel. 99 10 09, erhältlich.   

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