Bäume vor der Marienkirche werden gefällt

Gefahr für Passanten

„Zwei alte Kastanien und drei Linden auf dem Vorplatz der Marienkirche müssen aus Sicherheitsgründen zeitnah gefällt werden.“ Das hat Pfarrer Heinrich Plaßmann am Wochenende den Gottesdienstbesuchern mitgeteilt.

AHAUS

12.04.2015, 18:15 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die Bäume an der Marienkirche werden gefällt.

Die Bäume an der Marienkirche werden gefällt.

Ein öffentlich bestellter Baumsachverständiger hat diesen Schritt der Kirchengemeinde St. Mariä Himmelfahrt empfohlen. Bereits vor etwa drei Jahren hatte er darauf hingewiesen, dass sich alle fünf Bäume in einem unumkehrbaren Degenerationsprozess befänden und in absehbarer Zeit gefällt werden müssten. Die fortschreitende Degeneration, insbesondere in den Baumkronen, führe zu einem stetig steigenden Gefahrenpotenzial.

„Unausweichlich“

Deshalb hatte ein Fachunternehmen vor zwei Jahren bereits einen starken Kronenrückschnitt vorgenommen, um gefährliches Totholz zu entfernen. Jetzt ist der Degenerationsprozess soweit fortgeschritten, dass eine Fällung der Bäume unausweichlich ist, da die Sicherheit nicht mehr gewährleistet werden könne. Die Sicherheit sei, so die Kirchengemeinde, in der belebten Fußgängerzone wesentlich strenger zu beurteilen, als beispielsweise in einem Wald. Die Kirchengemeinde ist Eigentümerin der Fläche vor der Marienkirche. „Sie bedauert diesen unausweichlichen Schritt sehr,“ betont Pfarrer Plaßmann. Nach Gesprächen mit der Stadt Ahaus bestehe jedoch Einvernehmen, dass nach der Fällung eine Nachpflanzung erfolgen solle.

Amberbäume als Ersatz

Als Ersatz ist die Anpflanzung von Amberbäumen vorgesehen, die auch an anderen Plätzen in der Fußgängerzone gepflanzt wurden. Nach Auskunft der Kirchengemeinde werden die kranken Bäume noch in dieser Woche gefällt. Nach der dann zunächst erforderlichen Entfernung der Baumwurzeln soll voraussichtlich bereits Anfang Mai die Neubepflanzung vorgenommen werden.

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