Bauprojekt stößt im Vredener Ausschuss auf Unbehagen

Zwillbrocker Straße

VREDEN Ein 85 Meter langes Gebäude mit 24 gleich großen Wohnungen – dieser Plan für den ehemaligen Bauernhof Schulze Wissing an der Zwillbrocker Straße wurde im Bauausschuss mit einem großen Fragezeichen aufgenommen.

von Von Anne Winter-Weckenbrock

, 29.03.2010, 18:40 Uhr / Lesedauer: 1 min
Hinter dem Neubaugebiet Schulze Wissing und den Bäumen liegt das ehemalige Bauernhofgebäude - dort will der Investor ein Mehrfamilienhaus errichten.

Hinter dem Neubaugebiet Schulze Wissing und den Bäumen liegt das ehemalige Bauernhofgebäude - dort will der Investor ein Mehrfamilienhaus errichten.

„Dieser Komplex ist doch sehr gewaltig“, betonte Agnes Schültingkemper. Eile sei nicht geboten, das Projekt sollte in den Fraktionen besprochen werden. Heinrich Wildenhues (CDU) ergänzte: „Ohne Konzept kann ich dem nicht zustimmen“. Auch Christiane Albers (SPD) fand deutliche Worte: „Das ist schon ein bisschen erschreckend, so ein Gebäude in den Wald rein zu klotzen. Das muss noch beraten werden.“ Heinrich Noldes (FDP) zog gedanklich eine Parallele zum ehemaligen Hochhaus an der Alstätter Straße: „Wie kann man steuernd eingreifen, dass dort nicht etwas entsteht, was mal da war?“ Elmar Kampshoff (UWG) enthielt sich bei der Bewertung des Projekts, meldete aber Informationsbedarf an. Die Verwaltung wurde beauftragt, mit dem Investor und dem Kreis als Genehmigungsbehörde zu sprechen – das Projekt kommt noch mal auf den Tisch.

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