Baustelle auf der Fuistingstraße kommt nach Verzögerung gut voran

Arbeiten wieder im Zeitplan

Eine Woche Zeit hatten die Arbeiter verloren, jetzt passt alles wieder: Die Baustelle auf der Fuistingstraße kommt gut voran. Ende der Sommerferien soll die Kreuzung am Hessenweg wieder komplett frei sein. Gestern morgen haben sich Landrat und Bürgermeisterin vor Ort ein Bild von der Lage gemacht.

AHAUS

, 05.08.2016, 17:45 Uhr / Lesedauer: 2 min
Ortstermin mit Bürgermeisterin Karola Voß und Landrat Dr. Kai Zwicker.

Ortstermin mit Bürgermeisterin Karola Voß und Landrat Dr. Kai Zwicker.

Christian Schubert, Bauleiter von der Firma Klöpper, weist auf die offenen Gräben: "Die Versorgungsleitungen haben uns einige Schwierigkeiten gemacht." In Handarbeit hätten sich die Arbeiter zum Teil durch das Erdreich arbeiten müssen, weil die Leitungen besonders dicht beieinander oder an überraschenden Stellen liegen. "Mit einem Bagger kann man da nicht arbeiten, da würde man alles kaputt machen", erklärt er weiter.

Und das sei bei einer 10-Kilovolt-Stromleitung nicht nur ärgerlich, sondern auch gefährlich für die Arbeiter. Deswegen also der Einsatz mit dem kleineren Werkzeug. Die verlorene Zeit konnten die Arbeiter inzwischen wieder hereinholen. "Teilweise waren wir hier mit 14 Mann im Einsatz. Noch mehr hätte keinen Sinn gemacht", sagt der Bauleiter. Ende der Ferien soll die Sperrung an der Kreuzung mit dem Hessenweg wieder geöffnet werden. Beim Wort Sperrung zucken alle kurz auf. "Vollsperrung war das falsche Wort", sagen Christian Schubert und Guido Droppelmann vom Kreis Borken. So hatte es die Verwaltung zu Beginn der Bauarbeiten formuliert.

Baustelle bleibt befahrbar

"Da sind die Gewerbetreibenden natürlich schockiert gewesen", so Schubert weiter. Tatsächlich könne man aber immer durch die Baustelle fahren. Und sie dann am anderen Ende etwa durch den Hessenweg wieder verlassen. "Bis zum Ende der Arbeiten werden wir dafür sorgen, dass immer eine Spur befahrbar bleibt", so Droppelmann. Nicht nur wegen der Geschäfte, sondern auch wegen der über 5000 Schüler, die zum Alexander-Hegius-Gymnasium, der Anne-Frank-Realschule oder den Berufskollegs müssen.

"Uns ist durchaus bewusst, dass so eine Baustelle für Ärger sorgt", sagt Bürgermeisterin Karola Voß mit Blick auf die Anwohner und Gewerbetreibenden. Und auch Landrat Dr. Kai Zwicker dankt gestern für die Geduld der Betroffenen. "Die Fuistingstraße ist eine der prägnantesten Kreisstraßen in ganz Ahaus. Entsprechend wichtig sind diese Arbeiten", erklärte er.

Bild der Fuistingstraße ändert sich

An die alte Fuistingstraße erinnert jetzt schon nur noch wenig. Dort wo nun der Untergrund der Fahrbahnen tief ausgefräst ist, wird bald die große Verkehrsinsel vor dem Alexander-Hegius-Gymnasium gebaut. Um den Verkehr dort sicherer zu machen. "Da werden sich einige Autofahrer noch ordentlich umgewöhnen müssen", sagt Christian Schubert. Wenn alles fertig ist, werden einige wohl freiwillig auf die Nordumgehung ausweichen.

Im November - so die vorsichtige Schätzung - sollen die Arbeiten fertig sein. "Da kann natürlich immer noch das Wetter einen Strich durch machen", schränkt Schubert ein. Im Moment sehe es aber gut aus.

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