Brache bleibt noch bis 2017

Ehemaliges Bad

So ein bisschen gehört sie ja schon zum Stadtbild, die Brache auf dem ehemaligen Hallenbadgelände an der Arnold- und der Wessumer Straße. Eine Weile wird sie auch noch so unberührt liegen bleiben: Im Bauausschuss wurde den Politikern am Mittwoch die aktuelle Planung vorgestellt: Ein Wohnheim für Menschen mit Behinderungen soll dort entstehen. Baubeginn soll ungefähr April 2017 sein.

AHAUS

, 21.05.2016, 05:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Brache bleibt noch bis 2017

Im April 2013 wurde das alte Hallenbad abgerissen. Seitdem liegt das Grundstück brach. Der Bau eines Wohnheims für Menschen mit Behinderungen wird nicht vor 2017 beginnen.

Das Wohnheim will die Diakonische Stiftung Wittekindshof dort bauen.

Auf insgesamt 1200 Quadratmetern Wohnfläche sollen dort 24 Menschen mit Behinderungen untergebracht werden, in vier Wohngruppen mit je sechs Plätzen. Außerdem ist ein Haus für tagesstrukturierende Angebote geplant.

Schnellere Planung

Froh darüber, dass sich etwas bewege, aber erschrocken, wie langsam es vorangehe, zeigte sich UWG-Ratsherr Andreas Beckers: "So eine Planung geht schneller."

Wie Jörg Frieske von der Diakonischen Stiftung Wittekindshof erklärte, lasse sich der Bau aber nicht beschleunigen. "15 Monate vergehen mindestens zwischen dem Abschluss der Planung und der Zusage der Finanzierung", sagte er. Die Abstimmung mit allen beteiligten Behörden läuft seit Sommer 2015. Gerade sei man in der Endabstimmung mit dem Land NRW. Zusätzlich seien eben auch Landschaftsverband, Kreis und eben verschiedene Stellen der Landesregierung beteiligt. "Das dauert", so Frieske.

Überarbeitetes Konzept

Thomas Vortkamp (CDU) fragte nach der Größe der Wohngruppen: Auch da wurden die Planungen überarbeitet: "Ursprünglich waren Achtergruppen geplant, in Sechsergruppen ist aber die Betreuung besser", erklärte Frieske.

Wenn jetzt nichts mehr schief geht, könnte im Juli 2018 alles fertig sein. Ein Jahr später als ursprünglich einmal geplant. Auch diese Verzögerung erklärte Frieske dem Ausschuss: "Wir mussten bei Gebäuden in Bad Oeynhausen den Brandschutz verbessern, sonst hätten sie geschlossen werden müssen." Deswegen seien die Bauarbeiten in Ahaus zurückgestellt worden.

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