Bürgerbus: Pläne werden konkreter

Projekt der CDU und CDA

Das Gemeinschaftsprojekt der CDU Ahaus und der niederländischen Schwesterpartei CDA in Haaksbergen kommt ins Rollen - die Pläne für einen grenzüberschreitenden Bürgerbus werden konkreter.

AHAUS/HAAKSBERGEN

, 01.09.2014 / Lesedauer: 2 min
Bürgerbus: Pläne werden konkreter

Mit einem Bürgerbus wie diesem könnten Ahauser künftig bis Enschede fahren, wenn das Projekt realisiert wird.

„Der Fragebogen ist im Zuge des Wahlkampfes in Ahaus und Ottenstein verteilt worden“, erklärte CDU-Fraktionsvorsitzender Thomas Vortkamp auf Anfrage der Münsterland Zeitung. Aber: „Der Rücklauf war sehr gering“, bedauerte er. „Das Ergebnis ist nicht wirklich nennenswert.“ Das hindere sie aber nicht, das Projekt weiter voranzutreiben, betonte er. „Im Sommer haben wir bei einem Treffen mit der CDA das Thema noch einmal aufgegriffen“, sagte er. Ergebnis: Bei einem Gesprächstermin in den nächsten Wochen werde man sich mit Vertretern der Regionalverkehr Münsterland (RVM), des Bürgerbus-Vereins Heek und Vertretern beider Schwesterparteien zusammensetzen, „um am Thema zu bleiben“. Man wolle „natürlich nicht in Konkurrenz mit der RVM treten.“

Dort zeigt man sich indes offen für das Projekt. „Das hört sich spannend an“, sagte RVM-Pressesprecher Andreas Leistikow. „Ich denke, dass wir da gerne als Partner den entsprechenden Weg begleiten würden.“ Wie das in der Praxis aussehen könne, wisse er noch nicht zu sagen. „Es ist noch zu früh in der Entwicklung, um zu sagen, mit welchem Fahrzeug man da etwa fahren wird.“ Es brauche in der Regel ein bis zwei Jahre, „bis der Bus fahren kann.“ Man werde aber sicher von den Erfahrungen profitieren, die sowohl der Heeker Bürgerbus als auch der zwischen Oeding und Winterswijk bisher gebracht hätten. Leistikow: „Es gibt eine grobe Vorstellung, wie der Bus fahren könnte. Das müsste man entsprechend vertiefen.“ Entscheidend wird am Ende wohl doch die Beteiligung der Bürger sein, wie Vortkamp weiß: „Das geht letzten Endes nur mit Freiwilligen.“

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