Caritas sucht neue Wege in der Pflege

Fachkräftemangel

Während manche Menschen nun aus ihrem Sommerurlaub aus Spanien zurückkehren, ist die Spanierin Naiara Alberdi nach einem Auslandspraktikum beim Ahauser Caritasverband nun wieder in ihre heimatliche Provinz Biskaia in Spanien zurückgekehrt.

AHAUS

02.09.2013, 17:53 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die Spanierin Naiara Alberdi absolvierte ein Praktikum beim Caritasverband in Ahaus.

Die Spanierin Naiara Alberdi absolvierte ein Praktikum beim Caritasverband in Ahaus.

Matthias Wittland und Norbert Leeners vom Fachbereich Pflege und Gesundheit des Caritasverbands sind sich einig: „Auch wenn das Praktikum von Naiara Alberdi bisher nur ein Einzelfall war, werden wir in Zukunft an neuen und unkonventionellen Lösungen nicht vorbeikommen, um den hohen fachlichen Anforderungen und Qualitätsstandards in der Pflege gerecht werden zu können.“ Zu Beginn des zwölfwöchigen Praktikums waren zwar sprachliche Barrieren zu überwinden, da Alberdi nur sehr wenig Kenntnisse der deutschen Sprache mitbrachte. Doch es ist ihr mit hohem Einfühlungsvermögen und feinem Gespür für das, was die zumeist älteren Menschen benötigen, innerhalb kürzester Zeit gelungen, eine vertrauensvolle Beziehung aufzubauen. Gerne wäre Alberdi in Deutschland geblieben, wenn sie die deutsche Sprache besser beherrscht hätte. Das wäre notwendig gewesen, um die bürokratischen Anforderungen besser erfüllen zu können, beispielsweise in der Pflegedokumentation. „Zurück in Spanien wird Naiara Alberdi ihre neuen Erfahrungen in ihrem Arbeitsfeld sicher gut einsetzen können, so dass durch die Zusammenarbeit auf dieser Ebene eine ,win-win-Situation‘ für alle Beteiligten geschaffen wird“, ist der Caritasverband überzeugt.  www.caritas-pflege-gesundheit.de

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